Nissan Ariya e-4orce: Topmodell mit Allrad

Nissan Ariya e-4orce:  Topmodell mit Allrad
Der Nissan Ariya wird nun auch mit Allrad angeboten. © Nissan

Nissan weitet mit dem Ariya e-4orce sein Modellangebot aus. Das Spitzenmodell des Stromers wird mit Allrad angeboten.

Der Crossover ist durch den Schriftzug e-4orce am Heck erkennbar, was durch die englische Aussprache der „4“ den Namen „e-Force“ (Kraft) ergibt und für den Allradantrieb steht.

Im Gegensatz zu den Basismodellen mit Frontantrieb hat der Japaner einen weiteren Elektromotor über der Hinterachse. Gemeinsam kommen die beiden Triebwerke auf 306 PS und liefern eine Durchzugskraft von 600 Newtonmetern.

Batterie mit 87 kWh Kapazität

Im Unterboden des Allradlers sorgt die stärkere der verfügbaren Ariya-Batterien mit einer Netto-Kapazität von 87 kWh für die nötige Spannung. Geladen werden kann an CCS-Stromsäulen mit bis zu 130 kW, an Wechselstrom-Säulen oder entsprechenden Wallboxen fließen bei dreiphasiger Ladung bis zu 22 kW.

Wegen der Leistungssteigerung schrumpft allerdings die Reichweite des Sportstromers im Vergleich zu den Frontantriebs-Modellen nach WLPT-Norm um 33 auf 500 Kilometer. Der Stromverbrauch liegt bei 19,4 kW/h und damit um etwa eine kWh höher.

Bis 200 km/h Spitze

Im Gegenzug steigen die Fahrleistungen. Bis zu 200 km/h sind möglich, während die anderen Versionen bei 160 km/h abgeriegelt werden. Der Spurt auf Tempo 100 in 5,7 Sekunden markiert den Bestwert der Ariya-Familie. Künftige Kunden müssen jedoch beim Ladevolumen des „e-4force“ Abstriche machen. Wegen des zusätzlichen Motors sinkt es von 468 auf 415 Liter.

Mit seinem Preis von 66.490 Euro ist der Doppelherz-Nissan der teuerste Ariya. Dafür glänzt einer mit einer nahezu kompletten Ausstattung, die neben allen bekannten Assistenzsystemen auch ein Head-Up-Display, ein Bose-Soundsystem mit 10 Lautsprechern oder ein Glasschiebedach verfügt. Der „e-4force“ kann bereits bestellt werden, die Auslieferung beginnt im kommenden Frühjahr. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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