Golf Plus muss unters Messer

Volkswagen

Golf Plus muss unters Messer
Der Golf Plus © Foto: dpa

Sparsamere Motoren und der Umstieg auf das Doppelkupplungsgetriebe sind einige der Merkmale der kosmetischen Operationen am Hochdach Golf. Gleichzeitig nimmt die Anzahl der Fahrerhilfen weiter zu.

Ein halbes Jahr nach der Premiere des neuen VW Golf bekommt zum Frühjahr auch der Golf Plus ein «Facelift». Der geräumige Ableger des Kompaktklasse-Bestsellers erhält dabei ein überarbeitetes Design, eine neue Generation von Dieselmotoren mit Common-Rail-Technik, ein neues Cockpit und eine Reihe neuer Ausstattungsmerkmale. Das teilte der Wolfsburger Autohersteller bei der Premiere des Modells auf der Motor Show in Bologna (5. bis 14. Dezember) mit. Zu den Preisen machte er noch keine Angaben.

Sparsamere Diesel

Den neuen Golf Plus wird es mit fünf Benzinmotoren von 59 kW/80 PS bis 118 kW/160 PS und vier Dieseln geben, die ein Spektrum von 66 kW/90 PS bis 103 kW/140 PS abdecken. Sie sind mit dem Wechsel von der Pumpe-Düse- auf eine Common-Rail-Einspritzung laut VW nicht nur leiser und komfortabler, sondern auch um bis zu 0,8 Liter sparsamer geworden. Im besten Fall sei der Wagen mit 5,1 Litern zufrieden. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 134 g/km. Mit der Modellpflege nimmt VW zudem die konventionelle Automatik aus dem Programm und bietet den Hochdach-Golf nur noch als Schalter oder mit Doppelkupplung an.

Mehr Assistenten

Gleichzeitig nutzt VW das Facelift für die Übernahme einer Reihe von Komfort- und Assistenzsystemen aus dem neuen Golf: So gibt es künftig auch den Golf Plus auf Wunsch mit automatischer Einparkhilfe. Auch eine Rückfahrkamera, ein optischer Parkassistent und eine automatische Abstandsregelung sind als Extras erhältlich. (dpa/tmn)

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