Zahl der Trabis nimmt stark ab

Ein Viertel in Sachsen

Zahl der Trabis nimmt stark ab
Die Trabis sterben langsam aus. © dpa

Knapp 33.000 Trabis fahren 23 Jahre nach der Wiedervereinigung noch auf deutschen Straßen. Doch die «Rennpappen» sterben langsam aus.

23 Jahre nach der Wiedervereinigung ist auf Deutschlands Straßen noch immer ein echter DDR-Klassiker unterwegs: Knapp 32.500 Trabis waren nach den jüngsten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts in Flensburg im Januar bundesweit zugelassen. Vor drei Jahren waren es noch knapp 9000 Einheiten mehr.

Vor 20 Jahren noch über 900.000 Trabis unterwegs

Doch das Auto mit 26 PS wird immer seltener. Wie das Bundesamt am Montag auf Anfrage mitteilte, waren 1993 noch mehr als 920.000 Exemplare unterwegs - vorwiegend in den fünf Bundesländern im Osten und in Ost-Berlin.

Auch heute werden die meisten Trabis im früheren DDR-Gebiet gefahren. Spitzenreiter bei den Liebhabern der alten Autos ist Sachsen mit zurzeit noch mehr als 8600 Fahrzeugen. Bis April 1991 baute die Firma Sachsenring im sächsischen Zwickau millionenfach das legendäre Auto, das gerne als «Rennpappe» belächelt wurde. (AG/dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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