Mercedes me: App informiert über Parkschäden

Vernetzung mit dem Smartphone

Mercedes me: App informiert über Parkschäden
Mercedes wird seine Kunden bald auch über eine App über Parkschäden informieren. © Daimler

Häufig erkennt man Parkschäden an seinem Auto erst durch Zufall. Eine neue App von Mercedes informiert den Fahrer nun in Realtime über Beschädigungen.

Viele kennen die Situation: Man stellt sein Auto in der Stadt am Straßenrand, einem öffentlichen Parkplatz oder im Parkhaus ab und bei der Rückkehr ist es beschädigt. Im Idealfall wartet der Verursacher auf einen oder er hat einen Zettel unter den Scheibenwischer gesteckt. Häufig hat der Verursacher sich indes ohne Hinweis aus dem Staub gemacht, schlicht Fahrerflucht begangen.


Kommt man zum Auto zurück, erkennt man mit etwas Glück den Schaden, meist fallen einem kleinere Kratzer oder Beulen aber erst viel später auf und man fragt sich, wann das passiert sei? Die Funktion „Park-Schaden-Erkennung und Diebstahlschutz“ auf einer in Kürze auf den Markt kommenden Mercedes me-App schützt einen zwar nicht vor Fahrerflucht. Doch sie informiert einen in Realtime darüber, dass ein Schaden am Fahrzeug verursacht wurde.

Mercedes bringt System zunächst in S-Klasse

Erkannt werden Beschädigungen durch die am Fahrzeug verbauten Sensoren, die man optional bestellen muss. Sie senden mittels GPS ein Signal an das Smartphone des Besitzers. Zudem zeigen sie ihm an, dass sein Fahrzeug gerade beschädigt wurde und sogar an welcher Stelle der Schaden entstanden ist. Die Sensoren sind auch in der Lage zu erkennen, ob die Position des Fahrzeuges verändert wird, beispielsweise auf einen Anhänger geladen wird. Entsprechend kann der Besitzer beim Empfang des Signals entweder zu seinem Fahrzeug eilen oder die Polizei darüber informieren, dass der Versuch unternommen wird, dass Fahrzeug zu stehlen. Natürlich funktioniert all dies nur dann, wenn auch ein GPS-Signal aus einer Tiefgarage senden kann.

Für den Fall, dass der Fahrzeugbesitzer kein Smartphone dabei hat, wird er über einen Schaden bei seiner Rückkehr im Display des Fahrzeuges informiert. Wie so häufig verfolgt Mercedes auch hier eine Top-Down-Strategie. Sprich: Das System kommt zunächst bei aktuell gebauten S-Klassen der Schwaben zum Einsatz, bevor sie auch in anderen Fahrzeugklassen zur Anwendung kommen.

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