VW-Markenchef Schäfer: Der Trinity wird kommen

VW-Markenchef Schäfer: Der Trinity wird kommen
VW-Markenchef Thomas Schäfer hinter dem Steuer eines ID. Buzz. © Ingo Barenschee

VW-Markenchef Thomas Schäfer hat am Donnerstag am Rande der Los Angeles Motorshow bekräftigt, dass das zukünftige Elektromodell Trinity nicht in Frage steht.

„Das Modell wird kommen“, stellte Schäfer im Gespräch mit der Autogazette fest. Allerdings werde sich der für 2026 geplante Start des Trinity verschieben. Der Trinity werde aber nicht erst Ende des Jahrzehnts kommen, wie spekuliert wurde. „Ich gehe derzeit davon aus, dass dieses Fahrzeug früher kommen wird als erst Ende des Jahrzehnts.“

Das genaue Datum hänge von der gerade angelaufenen Prüfung ab. Auch wenn man sich bei VW nicht auf ein konkretes Startdatum festlegen will, könnte der Marktstart voraussichtlich 2028 erfolgen.

Noch keine Entscheidung zu Trinity-Werk

Zu den Spekulationen, dass das für den Trinity geplante Werk im Wolfsburger Stadtteil Warmenau in Frage gestellt sei, sagte Schäfer. „Hier ist noch keine Entscheidung gefallen.“ Man prüfe derzeit, ob der Trinity nicht auch dort in die Produktion integriert werden könne, wo es durch den möglichen Wegfall von Verbrennerfahrzeugen möglich ist.

VW hat wegen der milliardenschweren Verzögerungen bei der Software-Entwicklung für zukünftige Fahrzeug-Plattformen seine Planungen auf den Prüfstand gestellt. „Wir passen unsere Planungen und Investitionen dann an, wenn sich die Voraussetzungen seit der Entscheidung geändert haben.“ Ob das auch mit Blick auf das Trinity-Werk so sein wird, hänge vom Ausgang der Prüfung ab.

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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