BMW ruft 7er in China zurück

Wegen Softwareproblemen

BMW ruft 7er in China zurück
BMW beordert in China die 7er in die Werkstätten © BMW

BMW muss in China über 10.000 Limousinen der 7er-Baureihe zurückrufen. Bei dem Flaggschiff der Münchner können Probleme an Steigungen und mit den Türen auftreten.

BMW muss in China mehr als 10.000 Limousinen der 7er-Reihe wegen Softwareproblemen in die Werkstätten zurückrufen. Wie die staatliche Qualitätsaufsicht (AQSIQ) am Mittwoch in Peking mitteilte, besteht bei 8676 Autos die Gefahr, dass sie beim Parken an einer Steigung in Bewegung geraten könnten. Weitere 1559 Wagen hätten ein Problem mit den Türen, die sich auf holpriger Straße öffnen könnten.

China wichtigster Markt für BMW

BMW habe der Behörde einen Rückrufplan vorgelegt, um mit einer Aktualisierung der Software «potenzielle Gefahren für die Sicherheit zu beseitigen», hieß es in der Mitteilung.

Für die deutschen Premiumhersteller ist der weltgrößte Automarkt in China der wichtigste Absatzmarkt. BMW konnte im vergangenen Jahr 19,7 Prozent mehr Autos im Reich der Mitte verkaufen als im Vorjahr. (dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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