Für 180.000 Euro mit BMW X6M auf 300 km/h

Rund 72.000 Euro Aufpreis

Für 180.000 Euro mit BMW X6M auf 300 km/h
Der BMW X6M kostet nach dem Tuning von G-Power rund 180.000 Euro © G-Power

G-Power rüstet den BMW X6M kräftig auf. Für den Preis der diversen Tuning-Kits könnte man sich auch schon ein gut ausgestattetes Fahrzeug der Premiumklasse leisten.

Wer mit einem BMW X6M mit über 300 km/h über die Autobahn fahren will, kann jetzt auf ein Kit von G-Power zurückgreifen. Der Tuner bietet für den 4,4-Liter-V8-Biturbo eine Leistungssteigerung auf 533 kW/725 PS an, was einem Plus von 170 PS entspricht. Gleichzeitig erhöht sich das Drehmoment um 210 Newtonmeter auf nun 890 Nm bei 1500 Umdrehungen. Damit rennt der gedopte Bayer in 4,2 Sekunden auf Tempo 100. Für den sicheren Halt sorgt eine Keramikbremsanlage an der Vorder- und Hinterachse, die allerdings mit 17.208 Euro für vorne und 14.016 Euro für hinten berechnet wird. Die Leistungssteigerung kostet 16.096 Euro, das Basisauto 106.400 Euro.

Sportfahrwerk und 23 Zöller für den BMW X6M

Zur optischen Untermalung der zusätzlichen Kraft fungiert unter anderem ein spezielles Body-Kit (ab 15.900 Euro) mit breiten Schwellern, Diffusor, wuchtigen Kotflügeln sowie großem Front- und Heckspoiler. Die neu gezeichnete Frontschürze soll den Luftdurchfluss zum Motor verbessern und die Bremsen mit mehr Kühlluft versorgen, die leichte Karbonhaube (6980 Euro) hat zusätzliche Kühlöffnungen, um den Motor nicht ins Schwitzen zu bringen.

Um die großen Radhäuser auszufüllen, stehen 23-Zoll-Räder (10.550 Euro) bereit. Ein Sportfahrwerk (3604 Euro) senkt die Karosserie um 3 Zentimeter ab, die heißen Abgase entweichen aus einer doppelflutigen Edelstahlauspuffanlage. Für den Innenraum stehen unterschiedliche Ledersorten und Farben zur individuellen Gestaltung bereit. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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