Scheibenreiniger: Jetzt an Frostschutz denken

Scheibenreiniger: Jetzt an Frostschutz denken
Im Sommer hat man gern Reinigungszusätze, im Winter braucht es vor allem Frostschutz. © SP-X

Es wird zunehmend kälter. Nachts liegen die Temperaturen im einstelligen Bereich. Entsprechend sollte man den Wischwassertank seines Autos mit Frostschutz befüllen.

Sinkende Temperaturen und erste Nachtfröste sind ein guter Anlass, das Wischwasser im Auto zu wechseln. Wer noch sommerlichen Scheibenreiniger im Wischwasser-Tank hat, riskiert eingefrorene Düsen und eine vereiste Frontscheibe.

Winterreiniger enthalten Frostschutz und sind darauf ausgelegt, auch bei Minusgraden flüssig zu bleiben. Viele Sommermischungen kommen damit nicht zurecht: Sie können bei Kälte gefrieren und die Leitungen oder Spritzdüsen blockieren. Im schlimmsten Fall bleibt die Scheibe verschmutzt, wenn gerade gute Sicht besonders wichtig wäre, warnen die Experten der Dekra.

Konzentrate meist günstiger

Scheibenreiniger für den Winter gibt es als gebrauchsfertige Mischung oder als Konzentrat. Konzentrate sind meist günstiger, müssen aber korrekt dosiert und mit Wasser gemischt werden. Wichtig ist ein Prüfsiegel und eine klare Angabe bis zu welchen Minustemperaturen der Reiniger geeignet ist. Ungeeignete Produkte können Lack und Gummiteile angreifen oder Schäden an Scheinwerfern verursachen.

Wer den Tank jetzt mit Winterreiniger auffüllt, verdrängt nach und nach den Rest des Sommermittels aus dem System – und ist für den Winterbetrieb besser gerüstet. Vorsorge schützt vor bösen Überraschungen. Denn eine schmutzige Windschutzscheibe aufgrund eingefrorenen Wischwassers ist ein Sicherheitsrisiko. (SP-X)

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