Weinsberg CaraLife: Es muss nicht klassisch-spießig sein

Weinsberg CaraLife: Es muss nicht klassisch-spießig sein
Der Weinsberg CaraLife 630 LQ richtet sich an junge Camper. © Weinsberg

Mit dem CaraLife will Weinsberg vor allem junge Camper gewinnen. Da duscht man auch schon mal mitten im Wohnzimmer.

Im Mittelpunkt des Auftritts der Marke Weinsberg auf dem Caravan-Salon (25. August bis 3. September) steht der CaraLife, ein ausgebauter Fiat-Ducato-Kastenwagen mit einem neu gedachten Innenausbau, der sich speziell an eine jüngere, stetig wachsende „Vanlife“-Fanschar wendet.

Diese Community bevorzugt individuelle Do-it-yourself-Ausbauten und möchte im Camper das Raumgefühl nicht durch einen sperrigen Bad/WC-Einbau gestört wissen, sagt Geschäftsführer Gerd Adamitzki. Für all jene, die mit einem Eigenbau aber an Gas, Elektrik oder mangelnden handwerklichen Fähigkeiten scheitern, habe man den Weinsberg CaraLife 630 LQ deshalb mit einem ungewöhnlichen, aber maximal flexiblen und persönlich gestaltbaren Innenraum entwickelt, der dennoch inklusive Dusche und WC alles an Bord hat.

Das beginnt bei dem vom Innenraum abgetrennten Fahrerhaus: keine Drehsessel, kein Durchgang nach hinten, dafür Platz für drei Personen. Auf der anderen Seite der Trennwand ist die großzügige L-Küche mit Zwei-Flammen-Kocher und Kompressor-Kühlschrank eingebaut. Das Doppelbett im Heck ist noch das Konventionellste an dem spannenden Grundriss. Ein Überraschungseffekt aber auch hier: Darunter hervorgezogen wird entweder ein Tisch für die davor angebrachte Sitzgruppe – oder ein ausziehbarer Lattenrost erweitert für die Nachtkonfiguration die Liegefläche auf riesige 1,90 x 2,10 Meter für drei Personen. Unter dem Bett ist ausreichend Stauraum für sperriges Gepäck wie E-Bike, Wakeboard oder Skater.

Duschwanne unter dem Tisch

Ein ausziehbarer Lattenrost erweitert die Liegefläche für drei Personen. Foto:Weinsberg

Doch was ist mit Bad und WC? Ganz einfach: Das Portapotti für die kleinen und großen Geschäfte ist in einem der Sitzkasten untergebracht, und geduscht wird mitten im Wohnraum. Unterhalb des verstellbaren Tisches ist unter einer Abdeckung im Boden die Duschwanne verborgen. Ein blick- und wasserdichter Textil-Duschvorhang wird einfach nach oben gezogen und schafft so einen geschützten Duschbereich. Bei Bedarf findet ein 32-Zoll-TV über der Küchenwand Platz. Angeboten wird das Ganze mit serienmäßiger 140-PS-Motorisierung ab rund 60.000 Euro.

Ebenfalls neu bei Weinsberg sind die Modelle X-Cursion CUV und das besser ausgestattete Editionsmodell X-Cursion CUV Pepper, die Konzern-Ableger zu den bereits zu Jahresbeginn vorgestellten Knaus-Modellen Tourer CUV und Tourer CUVision. Alle Modelle bauen auf dem VW T6.1 auf. Ein über die gesamte Wagenlänge reichendes und auf Knopfdruck hochfahrendes Aufstelldach garantiert eine durchgängige Stehhöhe von 2,17 Meter – besser als in den meisten Teilintegrierten. Unterwegs mit eingefahrenem Hubdach lassen sich die VW-Reisemobile wie Campingbusse bewegen und passen sogar in die meisten Tiefgaragen.

Die Preise bei Weinsberg beginnen bei 84.800 Euro für den X-Cursion CUV und rund 94.000 Euro für das nahezu komplett ausgestattete Editionsmodell Pepper. Die entsprechenden Knaus-Geschwister, die sich im Wesentlichen durch andere Polster und Dekore unterscheiden, liegen etwa 1.000 Euro höher. (SP-X)

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