Volkswagen i.D. R Pikes Peak im Qualifying überlegen

Volkswagen i.D. R Pikes Peak im Qualifying überlegen
Überlegen gewinnt der Volkswagen I.D. R Pikes Peak die Qualifikation. © Volkswagen

Volkswagen hat mit dem i.D. R Pikes Peak zu Beginn des Pikes Peak International Hill Climb 2018 die Konkurrenz hinter sich gelassen. Der rein elektrische Rennwagen aus Wolfsburg erzielte überlegen im Qualifying die beste Zeit.

Der Volkswagen I.D. R Pikes Peak ist beim Qualifying zum legendären Bergrennen im US-Bundesstaat Colorado der Konkurrenz enteilt. Romain Dumas fuhr hinter dem Steuer des ersten rein elektrisch angetriebenen Rennwagens von Volkswagen in 3:16,083 Minuten die beste Zeit aller Teilnehmer. Der dreimalige Sieger des Pikes Peak International Climb benötigte damit 11,049 Sekunden weniger als der zweitplatzierte Simone Faggioli im Norma M20 SF PKP mit Verbrennungsmotor.


„Das war ein sehr guter Tag für uns“, sagte Dumas. „Der I.D. R Pikes Peak ist einfach unglaublich, eine solche Beschleunigung und Power habe ich noch nie bei einem Rennwagen erlebt. Ich merke mit jedem weiteren Kilometer, wie das Auto und ich mehr und mehr zu einer Einheit werden“, bilanzierte der Franzose.

Wichtige Erkenntnisse vom Vortag

Am Vortag hatte das Team noch einen wichtigen Test mit dem Elektro-Boliden vollzogen, der wichtige Aufschlüsse für das Qualifying ergab. „Die Erkenntnisse haben uns geholfen, die Abstimmung des I.D. R Pikes Peak weiter zu optimieren. Dadurch war das Auto heute top vorbereitet, und die Zeit spricht für sich“, sagte Sven Smeets nach dem Zeittraining.

Der Direktor Volkswagen Motorsport warnt aber zugleich vor Überheblichkeit angesichts der über elf Sekunden Vorsprung: „Das war nur das Qualifying. Wir sind optimistisch für das Rennen, müssen uns aber immer wieder vor Augen führen, dass wir nur einen einzigen Versuch haben.“ Und vor allem wurde das Qualifying nur im ersten Streckenabschnitt absolviert. Im Rennen geht es 19,99 Kilometer bergauf, in der Qualifikation lediglich 8,3 Kilometer.

Durch die nun vorgelegte Zeit wurde auch die Startreihenfolge für das Rennen am Sonntag festgelegt. Der Gewinner der Qualifikation legt auch am Sonntag die Zeit für die Konkurrenz vor. Um 16.00 nach Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) starten zunächst die 24 gemeldeten Motorräder. Anschließend folgen die 62 Fahrzeuge in den jeweiligen Klassen.

Loeb hält Allzeitrekord

Für Volkswagen geht es dabei nicht nur um den Gesamtsieg, sondern auch darum, den Rekord für Elektrofahrzeuge zu knacken. Dieser liegt derzeit bei 8:57,118 Minuten und wurde 2016 von Rhys Millen bei der 100. Austragung aufgestellt. Der immer noch gültige Rekord liegt seit Sommer 2013 bei 8.13,878 Minuten. Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastién Loeb aus Frankreich zeichnet sich dafür verantwortlich. Sein Landsmann auf dem VW hätte nichts dagegen, auch diese Marke zu knacken.

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