Die Kernmarke VW musste im vergangenen Jahr einen leichten Rückgang bei den Auslieferungen hinnehmen. Weltweit ging auch die Nachfrage nach E-Autos marginal zurück, europaweit zogen sie indes an.
Volkswagen Pkw musste im zurückliegenden Jahr mit 4,73 Millionen Fahrzeugen ein Minus von 1,4 Prozent bei den Auslieferungen hinnehmen, wie der Hersteller am Dienstag mitteilte. Dabei ging insbesondere die Nachfrage nach den Modellen der Kernmarke in Nordamerika (-8,2 Prozent) und China (-8,4 Prozent) zurück. In Europa zogen die Auslieferungen indes um 5,1 Prozent an, in Südamerika liegt das Plus bei 18,5 Prozent.
Bei den Elektroautos mussten die Wolfsburger weltweit mit rund 382.000 Fahrzeuge ein kleines Minus von 0,2 Prozent verzeichnen. In Europa verzeichnete VW bei seinen E-Autos indes mit 247.900 Einheiten ein Plus von knapp über 49 Prozent. Auf dem Heimatmarkt Deutschland konnte die Marke 93.800 E-Modelle ausliefern und damit einen Zuwachs von 60,7 Prozent erzielen. Besonders nachgefragt war der VW ID.7. Von ihm wurden in Europa 76.600 Einheiten abgesetzt, ein Plus von 134 Prozent. In Deutschland gab es mit 35.000 Einheiten einen Zuwachs von 132 Prozent.
Neue E-Modelle vor Marktstart
VW-Vertriebsvorstand Martin Sander zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Die Entwicklung unserer Auslieferungszahlen bestätigt, dass unsere Produkte gut bei unseren Kundinnen und Kunden ankommen und wir mit unserer Markenstrategie auf dem richtigen Weg sind“, sagte Sander. Für das laufende Jahr erwartet der Manager ein erneut ein anspruchsvolles Marktumfeld. „Ich bin dennoch überzeugt: Mit unserem erneuerten und attraktiven Produktportfolio sowie dem klaren Fokus auf Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Allein in China bringen wir in diesem Jahr mehr als zehn neue elektrifizierte Modelle auf den Markt.“
In diesem Jahr wird VW unter anderen mit dem ID. Polo ein neues Einstiegsmodell bei der E-Mobilität für einen Preis von rund 25.000 Euro anbieten. Daneben kommt auch der ID.Cross. Mit diesen Modellen erwartet der Hersteller weiteres Wachstum bei der E-Mobilität.



