Die 40er-Baureihe von Volvo ist knapp zehn Jahre auf dem Markt. Nun erhalten XC40 und der EX40 ein Update. Dabei steht die Sicherheit im Vordergrund.
Nach knapp zehn Jahren Bauzeit erhält die 40er-Reihe von Volvo nun ein zweites umfassendes Update. Nachdem 2022 die Antriebe im Fokus standen, ist es nun die Elektronik.
Volvo überarbeitet im Herbst seine beiden kompakten SUV. Neben neuer Optik gibt es beim XC40 und seinem Elektro-Ableger EX40 vor allem Änderungen bei Infotainment und Assistenzsystemen. Die Preise starten bei 43.990 Euro beziehungsweise 47.490 Euro.
Äußerlich erhalten beide Baureihen neu gestaltete Scheinwerfer mit Matrix-LED-Technik, modifizierte Stoßfänger und eine überarbeitete Motorhaube. Auch Kühlergrill und vordere Kotflügel wurden geändert, am Heck gibt es neue LED-Leuchten und eine überarbeitete Heckklappe.
Zusätzliche Sensoren für mehr Sicherheit
Umfangreicher fallen die Änderungen bei Assistenz und Sicherheit aus. Eine neue Software- und Sensorplattform arbeitet unter anderem mit zusätzlichen Radarsensoren, einer neuen Frontkamera und zwölf Ultraschallsensoren. Neu sind zudem ein automatischer Notlenkassistent und ein Türöffnungswarner gegen Dooring-Unfälle. Der optionale „Pilot Assist“ erhält eine Spurwechselfunktion, die 360-Grad-Kamera auf Wunsch eine dreidimensionale Darstellung.
Im Innenraum wächst der zentrale Bildschirm auf 11,2 Zoll. Zudem integriert Volvo Googles KI-Assistenten Gemini, der sich per Sprache etwa für Reiseplanung, die Suche nach Zwischenstopps oder die Verwaltung von Nachrichten nutzen lässt.
Weitgehend unverändert bleibt das Antriebsprogramm. Für den XC40 stehen zwei 2,0-Liter-Benziner mit 120 kW/163 PS und 145 kW/197 PS (ab 49.000 Euro) zur Wahl, beim elektrischen Schwestermodell kann der Kunde zwischen drei Varianten mit 175 kW/238 PS, 185 kW/252 PS und 325 kW/442 PS wählen. Letztere verfügt über Allradantrieb. Die zuletzt noch verfügbare Allradausführung mit 300 kW/408 PS ist nicht mehr zu haben. (SP-X)


