Während Opel in Deutschland um seine kurzfristige Zukunft kämpft, werden auch im Hintergrund Weichen neu gestellt. Etwa der übernächste Astra schon könnte ein Koreaner sein.
Statt in Europa entwickelt General Motors die Plattform für den übernächsten Opel Astra offenbar bei der Unternehmenstochter Chevrolet/Daewoo in Südkorea. Das berichtet «Automobilwoche» unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit vertrauten Manager. Auf den Markt kommen könnte das Kompaktmodell unter dem Logo mehrerer Marken des Konzerns ab Mitte des kommenden Jahrzehnts.
Ohne Anschlusszentrum
Das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim steht somit nach dem Abschluss der Entwicklung des kommenden Meriva und des Zafira ohne neuen Großauftrag da. Opel-Chef Hans Demant will nun Aufträge von Entwicklungsdienstleistern zurück zu Opel holen. (mid)

