Saab soll verkauft werden

GM-Vize Henderson

Der kriselnde Autobauer GM will seine Tochtermarke Saab verkaufen. Das bestätigte GM-Vizechef Frederick Henderson einem Rundfunksender.

Der schwer angeschlagene US-Autokonzern General Motors will seine schwedische Tochter Saab verkaufen. Das bestätigte Konzern-Vizechef Frederick Henderson am Mittwochmorgen dem Stockholmer Rundfunksender SR. Er sagte weiter, dass sich GM um eine möglichst schnelle Lösung bemühe. Der Verkauf sei eine von mehreren Optionen. General Motors stieg 1990 bei Saab ein und hält seit dem Jahr 2000 alle Anteile.

Drohende Insolvenz

Das US-Unternehmen hatte am Dienstag in Washington um Kredithilfen über 18 Milliarden Dollar (14,2 Mrd Euro) gebeten, um eine drohende Insolvenz zu verhindern. Dabei erklärte das Unternehmen, es wolle sich auf die heimischen US-Marken konzentrieren. In Deutschland gehört Opel zu dem Konzern. Der ebenfalls angeschlagene Ford-Konzern hat seine schwedische Tochter Volvo ebenfalls zum Verkauf angeboten.

GM Europachef Carl-Peter Forster hatte noch im Juli im Interview mit der Autogazette gesagt, dass ein Verkauf von Saab kein Thema sei. «Es macht keinen Sinn, eine Marke zu verkaufen, wenn sie auf dem Sprung nach vorne ist», hatte Forster gesagt. (AG/dpa)

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