Der neue Opel-Chef sieht Opel nach wie vor als starke Marke und sieht Imageschäden durch die zurückliegenden Monate eher beim Mutterkonzern GM. Gleichzeitig hält er das Angebot für verbesserungswürdig.
Der neue Opel-Chef Nick Reilly sieht Lücken in der Produktpalette des angeschlagenen Autobauers. Um zukunftsfähig zu sein, benötige Opel vor allem einen Kleinstwagen, sagte er bei einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Größte Chancen sieht Reilly auch in der Entwicklung von Hybrid- und gasbetriebenen Fahrzeugen.
Opel-Image
Probleme in der Positionierung der Marke gebe es hingegen keine. Opel stehe für gute Qualität und ein aufregendes Design. Aber das Image des Mutterkonzerns sei in der Öffentlichkeit beschädigt. Der bisherige Interims-Chef Reilly war am Freitag zum neuen Präsidenten von General Motors Europe ernannt worden. (dpa)

