Elektroautos: VW setzt 500.000 ID-Modelle ab

Auslieferungsziel ein Jahr früher erreicht

Elektroautos: VW setzt 500.000 ID-Modelle ab
Der ID.4 ist nach dem ID.3 VWs zweites Elektroauto auf Basis des Modularen E-Baukasten (MEB). © VW

Volkswagen hat seit dem Marktstart des ID.3 bereits 500.000 Elektroautos seiner ID-Familie abgesetzt. Das ist ein Jahr früher als geplant.

Damit hätte man seit der Auslieferung des ersten ID.3 im Oktober an einen Kunden einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einem „emissionsfreien, softwarebasierten Mobilitätsdienstleister“ erreicht, wie VW am Montag mitteilte.

Wie VW-Vertriebsvorständin Imelda Labbé sagte, würde diese Absatzzahl zeigen, dass die Elektroautos aus der ID-Familie bei den Kundinnen und Kunden ankommen. „Wir sind mit unsere E-Offensive auf dem richtigen Weg und schreiben unsere Erfolgsgeschichte fort“, so Labbé. „Unser Fokus ist und bleibt, dass Volkswagen die begehrenswerteste Marke für nachhaltige Mobilität wird“.

135.000 ID´s warten auf Produktion

Die Nachfrage nach den ID-Modellen ist dabei nach wie vor hoch. So liegt der Auftragsbestand derzeit bei rund 135.000 bestellten ID.‘s. Man versuche diese nun so schnell wie möglich an die Kundinnen und Kunden auszuliefern, schreibt VW in einer Mitteilung. Der Autobauer leidet wie andere Hersteller nach wie vor unter der andauernden Chipkrise und weiteren Teileproblemen. Das führt zu langen Wartezeiten für bestellte E-Autos.

VW hat sich vorgenommen, ab 2033 in Europa nur noch E-Autos produzieren zu wollen. Ursprünglich wollte man sich zwischen 2033 und 2035 vom Verbrennungsmotor verabschieden. Der neue VW-Markenchef Thomas Schäfer hatte dieses Ziel indes unlängst auf 2033 festgesetzt. In Europa dürfen nach dem jüngsten Beschluss der EU ab 2035 indes ohnehin keine Verbrenner mehr abgesetzt werden.

70 Prozent E-Autos bis 2030 in Europa

Bis zum Jahr 2030 will VW in Europa auf einen Absatz von mindestens 70 Prozent reinen E-Autos kommen. In den USA und China (dem größten Einzelmarkt) peilt VW im selben Zeitraum einen E-Anteil von mehr als 50 Prozent an. VWs Planungen sehen vor, dass bis 2026 zehn neue E-Modelle auf den Markt kommen sollen. Darunter befindet sich auch der ID.2, der 2025 zu einem Einstiegspreis von unter 25.000 Euro auf den Markt kommen soll.

„Volkswagen bietet damit das breiteste E-Modellportfolio aller Hersteller: Vom Einstiegs-E-Auto mit Zielpreis von unter 25.000 Euro bis zum neuen Flaggschiff Aero B werden wir in jedem Segment das passende Angebot haben“, sagt Labbé.

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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