Tagfahrlicht: Keine Gefahr für andere

Studie der Versicherer

Tagfahrlicht: Keine Gefahr für andere
Ab 7. Februar für Neuwagen Pflicht: Tagfahrlicht

Es schadet nicht, aber es nützt auch nichts. Das ist das irgendwie ernüchternde Ergebnis einer Studie der Unfallforschung der Versicherer zum demnächst für Neuwagen verpflichtenden Tagfahrlicht.

Das Tagfahrlicht von Autos gefährdet schwächere Verkehrsteilnehmer laut einer neuen Studie nicht. Kritiker hatten eingewandt, das «Mehr» an Licht mache den Verkehr unübersichtlicher. Fußgänger, Radfahrer und Biker würden somit häufiger in Unfälle verwickelt. Eine neue Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin gibt Entwarnung: Passanten und Zweiräder werden demnach keineswegs später oder gar nicht gesehen. Und das zusätzliche Licht lenke den Blick des Autofahrers auch nicht vom Verkehr ab.

Tests im realen Verkehr

In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin und dem Institut Human Factors Consult prüfte die UDV die Auswirkungen des Tagfahrlichts im realen Verkehr, im Fahrsimulator und im Lichtkanal. Negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit zeigten sich nicht - allerdings auch keine positiven Effekte. Ab dem 7. Februar ist es für neue Auto- und Kleintransporter-Modelle gesetzlich vorgeschrieben. Autofahrer müssen das Licht aber nicht nachrüsten.(dpa/tmn)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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