Der Weg zur Hauptuntersuchung bereitet Autofahrern Sorgen. Das trifft vor allem auf die zu, die ein geringeres Haushaltseinkommen haben.
Vier von zehn Autobesitzern haben Angst vor der nächsten Hauptuntersuchung. Besonders groß ist die Sorge in Haushalten mit geringem Einkommen, wie eine Umfrage des Online-Marktplatzes Ebay ergeben hat. In dieser Gruppe fürchten 65 Prozent die Prüfung. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Mögliche Kosten für die Beseitigung von beanstandeten Funktionen können teuer werden. Auch Frauen sind mit 47 Prozent besorgter als der Gesamtdurchschnitt.
Unbegründet ist die Sorge nicht. Gut jedes fünfte Auto fällt durch die Hauptuntersuchung. Laut TÜV-Verband zeigten im vergangenen Jahr 20,6 Prozent aller bei der Organisation vorgeführten Pkw „erhebliche“ oder „gefährliche“ Mängel.
Vor HU Auto checken
Wer Überraschungen vermeiden will, der sollte sein Fahrzeug vor der Fahrt zur Hauptuntersuchung checken, so können Mängel rechtzeitig erkannt werden – und damit eine nochmalige Prüfgebühr vermieden werden. Ohne Kosten und mit geringem Zeitaufwand lässt sich etwa feststellen, ob die Reifen die geforderte Restprofiltiefe haben (1,6 Millimeter), der Verbandskasten vorhanden und noch „haltbar“ ist und die Beleuchtung rundum funktioniert. Auch Warnweste und Warndreieck müssen an Bord sein.
Alternativ zur eigenen Sichtprüfung lässt sich das Auto auch in der Werkstatt vorführen, wo unter anderem auch Bremse, Lenkung und Abgasanlage geprüft werden können. Viele Betriebe bieten den Check in Verbindung mit der direkt folgenden HU vor Ort an. (SP-X)


