TomTom hat einen neuen Assistenten auf den Markt gebracht. Er warnt akustisch und optisch vor Gefahren auf der Straße – auch vor Radarfallen. Doch das ist in Deutschland verboten.
Ein Stauende taucht plötzlich auf, ein Gegenstand liegt auf der Straße. Es sind Situationen, die bei Autofahrinnen und Autofahrer für Schrecksekunden sorgen können. Mit seinem neuen Assistenten Tom will TomTom rechtzeitig über solche unerwartete Situationen informieren. Daneben ist es auch möglich, sich warnen zu lassen, wenn man die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschreitet.
Zudem gibt es auch die Option, sich über Radarfallen informieren zu lassen. Die Nutzung dieser Funktion ist in Deutschland indes verboten. Wer sie dennoch nutzt, muss bei einer Kontrolle durch die Polizei mit einem Punkt und einem Bußgeld in Höhe von 75 Euro rechnen.
Einfache Installation
Bei der Installation des Verkehrsassistenten muss man jeweils bestätigen, über welche der genannten Gefahrenwarnungen man sich informieren lassen kann. Dabei wird man auch darauf hingewiesen, dass die Nutzung der „Radarkamerawarnungen“ in Deutschland Geldstrafen nach sich ziehen kann. Die Installation von Tom ist dabei ausgesprochen einfach. Für seine Nutzung muss man sich nur über den App Store die Karten- und Navigationssoftware von TomTom herunterladen. Danach muss man Tom nur noch per Bluetooth mit dem Handy verbinden und schón ist der Assistent aktiv und man kann im Menü angeben, über welche Gefahren man sich warnen lassen will. Auf der Rückseite von Tom befindet sich ein Klebestreifen, mit dem das kleine Gerät beispielsweise an der Mittelkonsole befestigt werden kann.
Doch warum braucht man für die Information zu Warnungen Tom und nutzt nicht gleich das Handy? Der niederländische Kartenspezialist will mit Tom eine einfachere Nutzung ermöglichen, bei dem die Fahrerin oder Fahrer nicht immer das Handy zur Hand nehmen und sich dadurch vom Verkehr ablenken lässt, wie ein Sprecher der Autogazette sagte. Über die verschiedenen Gefahrensituationen kann sich die Nutzerin oder Nutzer dabei akustisch oder auch nur optisch informieren lassen. Vor Geschwindigkeitskontrollen – mobilen und festen Radargeräten – warnt Tom dabei mit einem blauen Licht. Bei einem Stau leuchtet Tom rot und bei einer Gefahrenstelle wie beispielsweise einem liegengebliebenen Auto leuchtet es gelb.
Auch ohne Blitzerwarner lohnt Anschaffung
Für die Warnungen nutzt TomTom die Daten, die die Nutzerinnen und Nutzer über ihre vernetzten Geräte zur Verfügung stellen. Auch die Nutzer von Tom haben die Möglichkeit, entsprechende Gefahrensituationen zu melden. Für die Meldung von neuen muss man beispielsweise die vordere Taste drücken, mit ihr kann man auch Warnungen bestätigen.
Bei der Nutzung von Tom in den zurückliegenden Wochen funktionierten die Warnungen von Staus oder Gefahrenstellen sehr zuverlässig und räumten so dem Fahrer mehr Zeit ein, sich darauf einzustellen. Gerade in Gefahrensituationen können schon einige Sekunden helfen, Unfälle zu verhindern.
Auch wenn die Blitzerwarnung in Deutschland verboten ist, lohnt sich die Investition von 79,90 Euro für Tom. Das trifft gerade auch wegen der Geschwindigkeitswarnung zu. Zwar bieten neue Fahrzeugemodelle eine akustische Warnung beim Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Das ständigen Piepen wird von vielen Autofahrenden indes als nervig empfunden. Mit seinem optischen Hinweis ist Tom hier eine gute Alternative.



