Die Polizei führt von Montag bis Sonntag bundesweit Tempokontrollen durch. Den Höhepunkt wird es am Donnerstag mit besonders vielen Messstellen geben.
Autofahrerinnen und Autofahrer müssen in der kommenden Woche verstärkt mit Tempokontrollen rechnen. In mehreren Bundesländern beteiligt sich die Polizei vom 13. bis 19. April an der europaweit koordinierten Kontrollaktion „Speedweek“ und intensiviert die Überwachung. Höhepunkt ist der 15. April, an dem besonders viele Messstellen eingerichtet werden.
Ziel der Aktionswoche ist es, für überhöhte Geschwindigkeit als eine der Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle zu sensibilisieren. Entsprechend finden die Kontrollen bundesweit statt – innerorts etwa vor Schulen und Kindergärten ebenso wie auf Landstraßen und Autobahnen.
Unterschiedliche Kontrollen in Bundesländern
Die Beteiligung fällt, je nach Bundesland, unterschiedlich aus. Während unter anderem Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Hessen die gesamte Woche über verstärkt kontrollieren wollen, wird in Brandenburg nur am 15. April stärker kontrolliert. Andere Länder wie Bremen nehmen gar nicht teil.
Der ADAC weist darauf hin, dass Temposünder mit empfindlichen Sanktionen rechnen müssen. Innerorts werden bis zu 10 km/h zu viel mit 30 Euro geahndet (außerorts 20 Euro). Bei 21 bis 25 km/h drohen 115 Euro und ein Punkt in Flensburg (außerorts 100 Euro und ein Punkt). Ein Monat Fahrverbot wird innerorts bei 31 bis 40 km/h fällig, verbunden mit 260 Euro und zwei Punkten (außerorts ab 41 bis 50 km/h, 320 Euro, zwei Punkte). Wer innerorts mehr als 70 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit 800 Euro, zwei Punkten sowie drei Monaten Fahrverbot rechnen (außerorts 700 Euro, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot). (SP-X)

