Der japanische Motorradhersteller Suzuki präsentiert ein neues Crossover-Modell: die SV-7GX fährt mit einem weiterentwickeltem V2-Motor mit 645 Kubik vor.
Mit der SV 650 legte Suzuki Ende der 1990er-Jahre den Grundstein für die Erfolgsgeschichte seines legendären 90-Grad-V2-Motors. Nun setzt das Triebwerk seine Karriere in einem völlig neuen Modell fort: Auf der Motorradmesse EICMA in Mailand (bis 9. November) feiert der Crossover-Tourer SV-7GX Weltpremiere, der voraussichtlich 2026 in Europa auf den Markt kommen und rund 8000 Euro kosten wird.
Die SV-7GX verbindet eine aufrechte Sitzposition im Stil einer Enduro mit rein straßenorientiertem Anspruch. Markante Designelemente wie eine Halbschalenverkleidung mit einem von zwei Positionsleuchten flankiertem LED-Scheinwerfer und großem Windschild verleihen ihr einen eigenständigen Auftritt, während der flüssiggekühlte V2-Einspritzer im Gitterrohrrahmen weiterhin offen zur Schau steht.
V2-Motor leistet 73 PS
Der weiterentwickelte 645-Kubik-V2 leistet 54 kW/73 PS bei 8.500 U/min und stellt 64 Nm bei 6.800 Touren bereit. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Getriebe und Kettenantrieb. Offizielle Beschleunigungswerte nennt Suzuki nicht, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 190 km/h liegen. Drei wählbare Leistungscharakteristiken bietet der Suzuki Drive Mode Selector (SDMS), während das Traction Control System (STCS) drei Eingriffsstufen plus Abschaltfunktion bereithält. Ein Quickshifter ermöglicht kupplungslose Gangwechsel in beide Richtungen.
Das Fahrwerk setzt auf eine Teleskopgabel vorn und eine Zweiarmschwinge mit Zentralfederbein und siebenfach einstellbarer Vorspannung hinten. Zehn-Speichen-Leichtmetallräder in 17 Zoll tragen Pirelli Angel GT II-Reifen, für die Verzögerung sorgen Doppelscheibenbremsen vorn (29 cm) und eine Einzelscheibe hinten (24 cm).
Ein 4,2-Zoll-TFT-Farbdisplay dient als zentrales Anzeige- und Bedieninstrument. Über das Suzuki Ride Connect+-System lassen sich Smartphones via Bluetooth koppeln, um Navigation, Wetter- und Verkehrsdaten sowie Anrufe und Nachrichten direkt im Cockpit anzuzeigen. Eine USB-C-Ladebuchse versorgt zudem mobile Geräte mit Strom. (SP-X)



