Es kommen immer neue Elektroautos auf den Markt – vor allem in den unteren Segmenten. Das führt auch dazu, dass die Stromer immer günstiger werden.
Die Preise für Elektroautos sind 2025 in Europa erstmals seit Jahren gesunken. Der durchschnittliche Verkaufspreis batterieelektrischer Pkw lag mit 42.700 Euro um 1800 Euro unter dem Vorjahreswert, wie eine Studie der Umweltorganisation Transport & Environment ergeben hat.
Das entspricht einem Rückgang um 4 Prozent. Im Kleinwagensegment betrug das Minus sogar 13 Prozent, was rund 4.600 Euro entsprach. Die Durchschnittswerte sind zulassungsgewichtet – besonders populäre Modelle beeinflussen den Betrag daher besonders stark.
Regulatorischer Druck mitentscheidend
Nach Einschätzung der Organisation ist das kein Zufall, sondern eine Folge des regulatorischen Drucks. Nachdem die Hersteller in den vergangenen Jahren vor allem größere und teurere Modelle auf den Markt gebracht hätten, kehrten nun mehr Fahrzeuge für den Massenmarkt zurück.
Bezahlbare Elektroautos mit Einstiegspreisen unter 25.000 Euro hätten ihren Absatzanteil 2025 von drei auf sechs Prozent verdoppelt. Dieser veränderte Modellmix allein habe den Durchschnittspreis bereits deutlich gedrückt. Hinzu kämen sinkende Kosten bei Komponenten sowie Skaleneffekte in der Produktion. Vor diesem Hintergrund warnt die Organisation vor der aktuell diskutierten Aufweichung der europäischen CO2-Vorgaben für die Autobranche. Dann könnten Elektroautos im Jahr 2030 im Schnitt wieder deutlich teurer sein als unter der bisherigen Regelung.
In diesem Jahr kommt auch Europas größter Autobauer VW mit E-Autos um die 25.000 Euro auf den Markt. Den Auftakt macht dabei der Cupra Raval, danach folgen der VW ID. Polo, der ID, Cross und von Skoda kommt der Epiq. (FM(SP-X)


