Stellantis peilt Führungsrolle bei Brennstoffzelle an

Zusätzliche Aufgabe für Opel-Chef

Stellantis peilt Führungsrolle bei Brennstoffzelle an
Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz am Opel Vivaro-e Hydrogen. © Opel

Der Stellantis-Konzern peilt eine Führungsposition beim Brennstoffzellenantrieb an. In diesem Zusammenhang übernimmt Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz weitere Aufgaben.

Wie der Autobauer mitteilte, wird Hochgeschurtz neben seinem Job als Opel-Chef auch die weltweite Steuerung der Kommerzialisierung von Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen übernehmen. Zudem wird Jean-Michel Billig als Chief Technology Officer die weitere Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen übernehmen. Billig, der seinen Job als CTO am 27. Juni antreten wird, war zuvor Geschäftsführer bei der Naval Group.


„Jean-Michels breites Spektrum an Erfahrungen in der Flugzeug-, Luft- und Raumfahrt-, Automobil- und Schifffahrtindustrie wird dazu beitragen, zusätzliche Ideen einzubringen, um die Ambitionen von Stellantis im Bereich der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Verkäufe zu steigern und das breite Spektrum der Anforderungen an emissionsfreie Mobilität zu erfüllen“, sagte Stellantis-Chef Carlos Tavares.

Führungsposition soll ausgebaut werden

Wie der Stellantis-Chef hinzufügte, sollen diese Personalien dazu beitragen, „unsere Führungsposition in der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie auszubauen und die ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele unseres Dare Forward 2030-Strategieplans zu erreichen“. Billig wird bei Stellantis an den Chief Engineering Officer Harald Wester berichten, und fachlich an Ned Curic, Chief Technology Officer. Hochgeschurttz kommt in seiner zusätzliche Position die Aufgabe zu, die kommerzielle Offensive des Unternehmens in diesem Technologiebereich zu stärken. Der Schwerpunkt des Stellantis-Engagements liegt zunächst auf dem europäischen Markt.

Stellantis hat Ende des vergangenen Jahres damit begonnen mit der Auslieferung von Fahrzeugen, die über einem Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb in Kombination mit einem Plug-in-Hybriden verfügen. Mit diesen Fahrzeugen spricht man Kunden in den Nutzfahrzeugbranche an.

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