Bremen teuerstes Bundesland für Dieselfahrer

11,7 Cent Preisunterschied pro Liter

Bremen teuerstes Bundesland für Dieselfahrer
Diesel nimmt bei den Autofahrern an Beliebtheit ab, © dpa

Die Spritpreise sind trotz des Tankrabatts pro Liter jenseits von zwei Euro. Besonders teuer ist die Fahrt an die Tankstelle für Autofahrer in Bremen – gerade dann, wenn sie ein Dieselfahrzeug fahren.

In der Hansestadt kostet der Liter Diesel laut der Auswertung des ADAC 11,7 Cent mehr als im Saarland.


Im Vergleich der 16 Bundesländer müssen in Bremen momentan 2,137 Euro für den Liter bezahlt werden, im Vergleich dazu werden im Saarland 2,020 Euro fällig.

Mecklenburg-Vorpommern am zweitteuersten

Tief in die Tasche greifen müssen auch die Autofahrer in Mecklenburg-Vorpommern. Im Norden der Republik liegt der Durchschnittspreis für den Liter Diesel bei 2,097 Euro. Und wie schaut es bei Benzin aus? Hier ist der Liter in Schleswig-Holstein derzeit am teuersten: durchschnittlich müssen Autofahrerinnen und Autofahrer hier für den Liter Super E10 1,940 Euro zahlen. Nicht viel günstiger ist Benzin in Bremen mit einem Preis von durchschnittlich 1,937 Euro.

Am günstigsten getankt werden kann bei dieser Sorte wie beim Diesel im Saarland mit 1,873 Euro je Liter. Die Preisdifferenz zwischen dem teuerstem und günstigsten Bundesland beträgt damit 6,7 Cent. Diesel wird aufgrund der befristeten Energiesteuersenkung niedriger besteuert als es beim Benzin der Fall ist. Die Differenz beträgt hier drei Cent. Diesel kostet indes an der Tankstelle momentan deutlich mehr als Benzin. Zudem sind die regionalen Preisunterschiede bei Diesel momentan deutlich stärker ausgeprägt als bei Benzin.

Preise zwischen Tankstellen vergleichen

Der Automobilclub rät Autofahrern dazu, die Preise vor der Fahrt an die Tankstelle zu vergleichen und nur die günstigeren anzufahren. Damit können sie mit ihrer Marktmacht dazu beitragen, den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt zu stärken.

Zugleich sollten Autofahrer auch die Preisunterschiede im Blick haben, die sich durch die unterschiedlichen Uhrzeiten ergeben. So kostet Sprit morgens und abends zumeist weniger als im weiteren Tagesverlauf.

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