Super E10 im Saarland am günstigsten

Preisunterschiede zwischen Bundesländern

Super E10 im Saarland am günstigsten
Die Fahrt an die Tankstelle ist derzeit nichts für schwache Nerven. © dpa

Die Kraftstoffpreise variieren von Bundesland zu Bundesland deutlich. Am günstigsten tankt man nach einer Auswertung des ADAC derzeit im Saarland.

Im kleinsten Bundesland müssen Autofahrerinnen und Autofahrer für einen Liter Super E10 derzeit durchschnittlich 1,692 Cent bezahlen. Besonders günstig tankt man auch in Bayern, das noch im Herbst das teuerste Bundesland war, wie die Auswertung der Kraftstoffpreise des ADAC in den 16 Bundesländern ergab.

Im Vergleich zum Saarland müssen Autofahrende in Schleswig-Holstein am tiefsten in die Geldbörse greifen: Hier müssen für den Liter Super E10 momentan 1,784 Euro gezahlt werden. Genauso teuer ist die Fahrt an die Tankstelle in Brandenburg.

Im Spätsommer und Herbst noch höhere Unterschiede

Noch drastischer als momentan fielen die Unterschiede zwischen den Bundesländern bei den Krafstoffpreisen im Spätsommer und Herbst des vergangenen Jahres aus. Damals gab es Preisunterschiede von rund 17 Cent.

Beim Diesel sieht es mit Blick auf das günstigste Bundesland anders aus: hier tankt man nicht im Saarland am günstigsten, sondern in Rheinland-Pfalz. Der Preis liegt hier für einen Liter im Durchschnitt bei 1,794 Euro. Dahinter folgt das Saarland mit 1,796 Euro. Am teuersten tankt man Diesel in Brandenburg: der Literpreis liegt hier bei 1,861 Euro. Berlin ist mit 1,850 Euro Vorletzter.

Die Preisschwankungen würden sich laut dem ADAC im üblichen Rahmen bewegen. Für seine Analyse hat der Automobilclub die Preise von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet.Wie immer rät der ADAC Autofahrenden dazu, vor der Fahrt an die Tankstelle die Preise zu vergleichen. Die Fahrt an eine günstigere Tankstelle, meist sind das freie Tankstelle, stärke den Wettbewerb. Zudem sollte auch die Uhrzeit fürs Tanken bedacht werden.

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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