Afeela: Sony und Honda präsentieren Prototyp

Premiere auf CES

Afeela: Sony und Honda präsentieren Prototyp
Der Prototyp des Afeela weist vorn und hinten durchgehende Leuchteinheiten auf. © Sony

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas haben Sony und Honda den Prototypen ihres E-Autos präsentiert. Es soll 2026 unter dem Namen Afeela auf den Markt kommen.

Das 2022 gegründete Joint-Venture Sony Honda Mobility (SHM) wird Afeela zu diesem Zeitpunkt zunächst in den USA auf den Markt bringen. Das Fahrzeug wird noch bis zum 8. Januar auf der CES zu sehen sein.

Einen Modellnamen für die viertürige Schrägheck-Limousine wollen die Japaner zu einem späteren Zeitpunkt verraten. Ab Ende 2025 soll der Wagen bestellbar und ab Anfang 2026 ausgeliefert werden.

Prototyp hat Länge von derzeit 4,90 Meter

Der Afeela-Prototyp ist 4,90 Meter lang, die Außenhaut betont aerodynamisch. Es gibt keine Türgriffe, die Außenspiegel ersetzen kleine Kameraausleger. Das Fahrwerk bietet 21-Räder, Doppelquerlenkerachse vorne und Mehrlenkerachse hinten. Das Start-up SHM verspricht für das Fahrzeug einen Allradantrieb, zu Leistung, Batteriegröße und Reichweite werden hingegen keine Angaben gemacht.

Der Innenraum im Afeela mit dem abgeflachten Lenkrad. Foto: Sony

Der Innenraum mit kokonartiger Atmosphäre soll Platz für bis zu fünf Passagiere bieten. Fast über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstreckt sich ein Riesendisplay, das links und rechts von zusätzlichen Displays der virtuellen Außenspiegel flankiert wird. Das Lenkrad ist eckig und oben abgeschnitten, was dem Fahrer einen freien Blick auf fahrrelevante Informationen erlaubt.

Den Fondgästen bietet der Afeela zwei große Bildschirme auf den Rückseiten der Vordersitze. Auf physische Knöpfe verzichtet die E-Limousine weitgehend. Lediglich auf dem Lenkrad finden sich Bedienfelder sowie in der Armaturenbrettmitte eine schmale Tastenleiste für die Klimafunktionen. Dank 45 Sensoren hat der Stromer ein Level-3-Selbstfahrsystem an Bord. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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