Zeitumstellung führt zu höherem Unfallrisiko

Zeitumstellung führt zu höherem Unfallrisiko
Das Kunstwerk «Zeitfeld» von Klaus Rinke in Düsseldorf. © dpa

Die EU-Staaten konnten sich immer noch nicht auf eine Abschaffung Zeitumstellung einigen. In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt.

Der Frühling kommt – und mit ihm die Zeitumstellung. In der Nacht zum 26. März beginnt die Sommerzeit. Dann wird die Uhr von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Berufspendler sollten in den darauffolgenden Tagen hinterm Steuer besonders aufmerksam sein.

Durch das Vordrehen der Uhren bleibt es morgens vorrübergehend wieder länger dunkel. Autofahrer sollten im morgendlichen Berufsverkehr besonders auf Fußgänger wie etwa Schulkinder achten. Sie sind in den ersten Wochen nach der Zeitumstellung wieder schlechter zu erkennen.

Gestörter Schlafrhythmus möglich

Die Umstellung kann des Schlafrhythmus über mehrere Tage stören. Müdigkeit und Unkonzentriertheit sind die Folgen. Wer unausgeschlafen ist, hat ein höheres Unfallrisiko. Wer morgens unter Müdigkeit leidet, legt auf längeren Fahrten am besten mehr Pausen ein oder lässt das Auto im Extremfall lieber stehen. Auch andere Verkehrsteilnehmer haben mit den Auswirkungen der Sommerzeitumstellung zu kämpfen und können aus Unkonzentriertheit Fehler machen. Das gilt nicht nur für andere Autofahrer, sondern auch für Fußgänger und Zweiradnutzer.

Besondere Vorsicht empfiehlt sich auf Landstraßen. Denn Wildtiere orientieren sich nicht an Uhren, sondern an den Lichtverhältnissen, bleiben also ihrem Tagesrhythmus treu. Da Autofahrer ab der Zeitumstellung eine Stunde früher als zuvor unterwegs sind, steigt das Risiko, an Wald- und Feldrändern auf Tiere zu treffen. Entsprechend sollten Autofahrer ihr Tempo in Waldgebieten den geänderten Bedingungen anpassen, umso nicht einen Wildunfall zu verursachen. (SP-X)

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