Es ist wieder soweit: Ende März werden wieder die Uhren umgestellt, die Sommerzeit beginnt. Autofahrer sollten in den Tagen danach besonders aufmerksam sein.
Ende März beginnt wieder die Sommerzeit. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Dadurch wird die Nacht zwar kürzer, doch vor allem am Morgen hat die Zeitumstellung Folgen für den Verkehr.
Weil es nach dem Vorstellen der Uhr zunächst wieder länger dunkel bleibt, verschlechtern sich die Sichtverhältnisse im morgendlichen Berufsverkehr. Autofahrer sollten daher besonders aufmerksam unterwegs sein. Das gilt vor allem dort, wo viele Fußgänger oder Radfahrer unterwegs sind, etwa in Wohngebieten, vor Schulen oder an Kreuzungen.
Schlafrhythmus wird gestört
Hinzu kommt, dass die Zeitumstellung bei vielen Menschen den Schlafrhythmus durcheinanderbringt. Müdigkeit, Antriebslosigkeit und nachlassende Konzentration können die Folge sein. Wer unausgeschlafen fährt, reagiert langsamer und macht leichter Fehler. Das erhöht das Unfallrisiko. Gleichzeitig kann auch bei anderen Verkehrsteilnehmern die Aufmerksamkeit eingeschränkt sein.
Ein weiteres Risiko besteht durch Wildtiere. Sie richten sich nicht nach der Uhr, sondern nach dem natürlichen Wechsel von Hell und Dunkel. Für Autofahrer bedeutet das: Sie sind nach der Umstellung zu einer Zeit unterwegs, in der Tiere weiterhin besonders aktiv sind. Vor allem an Wald- und Feldrändern sowie auf Landstraßen ist deshalb erhöhte Vorsicht geboten. Warnschilder für Wildwechsel sollten dort besonders ernst genommen werden. (SP-X)


