Software-Architektur nicht ausreichend auf AI vorbereitet

Software-Architektur nicht ausreichend auf AI vorbereitet
VW bietet für alle Kunden eines ID Software-Updates Over-the-Air. © VW

Eine Analyse des CAM und Accenture stellt der Software-Architektur der Hersteller kein gutes Zeugnis aus. Sie sei nicht ausreichend auf AI vorbereitet.

Der Wandel zum sogenannten Software-defined Vehicle (SdV) ist laut dem Center of Automotive Management (CAM) die entscheidende Voraussetzung für die nächste Entwicklungsstufe des Autos: das AI-defined Vehicle (AIdV).

In einer aktuellen Studie warnt das CAM gemeinsam mit Accenture davor, dass viele Hersteller zwar KI-Funktionen ankündigen, ihre Software- und Datenarchitekturen dafür jedoch noch nicht ausreichend vorbereitet sind.

OTA-Updates von großer Bedeutung

Laut dem Report wird künftig weniger die Zahl digitaler Features über die Wettbewerbsfähigkeit eines Herstellers entscheiden als vielmehr die Fähigkeit, Fahrzeuge kontinuierlich per Over-the-Air-Update weiterzuentwickeln.

KI entwickelt sich dabei zunehmend vom Zusatzfeature zum zentralen Bestandteil des Fahrzeugs, der das Fahrzeug zudem lernfähig macht. Herstellern mit fragmentierten Elektronik- und Softwarestrukturen drohen deshalb an wachsender Komplexität zu scheitern. Hinter SdV-basierten Diensten und Funktionen steckt auch ein lukrativer Markt: Laut Studie könnten im Jahr 2035 die weltweiten Umsätze in diesem Beriech auf mehr als 115 Milliarden Euro steigen. (SP-X)

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