Elektro-Projekt eMerge wird ausgeweitet

In Berlin/Potsdam und Rhein/Ruhr

Elektro-Projekt eMerge wird ausgeweitet
Tesla lieferte die Batterien für den Smart Fortwo Electric Drive. © Daimler

Rund 125 Smart Fortwo Electric Drive liefern derzeit dem Projekt eMerge erste Ergebnisse. Die Elektroflotte soll für den letzten Abschnitt noch weiter ausgebaut werden.

Seit zwei Jahren ist das Projekt eMerge am Start. Bis zum Abschluss im kommenden Jahr soll die Elektroauto-Flotte von derzeit 125 Smart Fortwo Electric Drive auf 175 Fahrzeuge erweitert werden. Bei dem vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Projekt wollen die sieben Partner Daimler AG, die Fraunhofer Gesellschaft (FOKUS), die PTV AG, die RWE Effizienz GmbH, die RWTH Aachen, die TU Berlin (mit dem Fachgebiet WIP) und die Universität Siegen Aufschlüsse über Infrastruktur, Nutzungs- und Ladeverhalten sowie der Verbesserung von Stromnetzauslastung erhalten.

65 Euro monatliche Aufwandsentschädigung

Seit 2012 sind bis zu 125 elektrisch angetriebene Kleinstwagen der Daimler-Tochter bei Privat- und Geschäftskunden in den Regionen Berlin/Potsdam sowie Rhein/Ruhr unterwegs. Regelmäßig stattfindende Befragungen werden bis Mitte 2015 ausgewertet sein.

Bis Ende September werden noch 50 weitere Elektroauto-Benutzer in den beiden Elektromobilitätsregionen gesucht, die sich in den Smart Centern melden können. Als Aufwandsentschädigung entfallen für die Teilnehmer die Kosten für das sale&care-Batterieleasing von 65 Euro pro Monat bis Mitte 2015, wie Daimler mitteilte. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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