Seit mehr als zehn Jahren ist Skoda in Sachen Kombi führend in Europa. Mit der Studie Vision O gibt es nun einen elektrischen Ausblick.
Die Basisdaten des Elektro-Kombis gleich zum Start: Der Vision O ist 4,85 Meter lang, 1,90 Meter breit und 1,50 Meter hoch. Er ist auf maximale aerodynamische Effizienz ausgelegt – von Lamellen an der Front über strömungsgünstige Räder bis zu versenkten Türgriffen. Die Skoda Cyber Lights und das Tech-Loop-Gesicht sollen das Mittelklasse-Gefährt unverwechselbar machen. Dafür sorgen auch Glimmerperl-Pigmente im Lack sowie getönte Scheiben und ein schwarzes Dach.
Das künftige Serienmodell wird auf einer fürs nächste Jahrzehnt geplanten Plattform des VW-Konzerns basieren und setzt, wie von Skoda gewohnt, auf maximale Raumausnutzung. Das sogenannte Horizon-Display erstreckt sich auf mehr als 1,2 Metern über die gesamte Breite des Armaturenbretts und ersetzt unter anderem das Zentralinstrument. Ergänzt wird es durch einen vertikal ausgerichteten zentralen Bildschirm. Willkommen zurück: In der Mittelkonsole gibt es einen intuitiv bedienbaren Drehknopf mit haptischem Feedback.
In jeder Tür ein Regenschirm
Das Kofferraum-Volumen gibt Skoda mit mehr als 650 Litern an, bei umgeklappter Fondsitzbank sollen es über 1.700 Liter sein. Simply clever sind etwa ein tragbarer Bluetooth-Lautsprecher, ein voll integrierter Kühlschrank, ein Bildschirmreiniger und eine Ladekabel-Garage im Kofferraum. Die Zahl der serienmäßigen Regenschirme hat sich in der Studie auf vier erhöht: In jeder Türverkleidung ist einer versteckt.
Die im Innenraum verwendeten Materialien sind zu einem hohen Prozentsatz recycled, etwa die Sitzbezüge und der Bodenbelag. Skoda spricht von einem minimalistischen Interieur und verspricht fortschrittliche autonome Fahrfunktionen. Künstliche Intelligenz macht die virtuelle Beifahrerin Laura zu einer persönlichen Assistentin. Mit Hilfe der Vision O-App sind die Assistenzfunktionen auch außerhalb des Autos verfügbar.
Entwicklung von innen nach außen
Beim autonomen Fahren passt der neue Tranquil-Modus beispielsweise die Sitzeinstellungen für mehr Komfort oder zusätzlichen Platz an. Dazu kommen neue Funktionen wie eine komplette Verdunkelung der Fensterflächen für maximale Privatsphäre.
Laut Skoda wurde der Vision O als erstes Konzeptfahrzeug der Marke von innen nach außen entwickelt. Details zu Motorisierung, Akku-Größen oder Reichweiten verriet Skoda-Chef Klaus Zellmer bei der Präsentation noch nicht. Aber bis zum Start der Serienversion ist ja auch noch ziemlich viel Zeit. (SP-X)



