Renault-Deutschlandchef Florian Kraft sieht den Importeur bei der Elektromobilität gut aufgestellt. Der Manager erwartet in diesem Jahr einen Zulassungsanteil der E-Modelle von einem Drittel, wie er im Interview sagt.
Der französische Autobauer Renault sieht sich bei der Elektromobilität auf dem deutschen Markt weiter im Aufwärtstrend. Wie Renault-Deutschlandchef Florian Kraft im aktuellen Podcast der Autogazette sagte, erwarte er in diesem Jahr einen Zulassungsanteil der E-Modelle der Marke von einem Drittel. «Wenn der Markt bei einem Viertel liegt, rechnen wir bei Renault mit einem Zulassungsanteil von einem Drittel. Ich will eine Marke von 33 bis 35 Prozent ab dem Zeitpunkt erreichen, ab dem der Twingo auf dem Markt ist», so Kraft.
Mit Blick auf den Gesamtmarkt war Kraft vor der neuen Elektroauto-Prämie «von einen Zulassungsanteil von 23 bis 26 Prozent ausgegangen. Durch die Prämie kommen da jetzt noch einmal 4,5 Prozent on top. Ich glaube, dass 25 Prozent mittelfristig auf jeden Fall drin sind – mit Luft nach oben», betont Kraft.
Hohe Erwartungen an Twingo
Den Absatz der Elektroautos der Marke soll dabei gerade auch der neue Renault Twingo E-Tech ankurbeln. Der Stromer wird seit Kurzem für einen Einstiegspreis von unter 20.000 Euro angeboten. «Ich wette, dass ab dem Sommer der Twingo das meistverkaufte Fahrzeug in der Renault-Palette sein wird», so der Renault-Deutschlandchef. Kraft erwartet pro Monat vierstellige Absatzzahlen vom Twingo. Damit läge der neue Einstiegsstromer der Franzosen über den Absatzzahlen des R5, von dem im Vorjahr 7884 Fahrzeuge neu zugelassen wurden. Die Erwartungen hat der R5 damit übererfüllt. Erwartet hatte Kraft ursprünglich 6000 Einheiten.
Für das Markenimage kommt dem R5 dabei eine besondere Bedeutung zu.
«Der R5 hat Kultpotenzial. Als Importeur in Deutschland mit einem Marktanteil zwischen zwei und drei Prozent geht es uns so, wie anderen Importeuren aus Asien und Frankreich: Wir sind darauf angewiesen, mit unseren Modellen im Stadtbild aufzufallen», sagte Kraft und fügte hinzu: «Deshalb ist es gut, dass wir mit dem R5 ein Fahrzeug haben, was auffällt und von sich reden macht. Auf ein solches Kultpotenzial sind wir als Importeur angewiesen.»
«Die Prämie hilft selbstverständlich»
Autogazette: Die neue Elektroautoprämie hat bei vielen Herstellern zu einer steigenden Nachfrage geführt. Bei Ihnen auch?
Florian Kraft: Wir verzeichnen bereits seit geraumer Zeit ein reges Interesse an unseren Elektrofahrzeugen. Wir sind im Januar letzten Jahres mit dem R5 gestartet – und hatten bereits Mitte des Jahres unsere Verkaufsziele für das Gesamtjahr übertroffen. Die Prämie, die jetzt ins Leben gerufen wurde, hilft selbstverständlich.
Autogazette: Im Vorjahr wurden vom R5 insgesamt 7884 Fahrzeuge neu zugelassen. Hat er damit wirklich Ihre Erwartung erfüllt?
Kraft: Zum Start des R5 hatten wir mit ca. 500 Einheiten pro Monat gerechnet. Diese 500 Einheiten entsprechen 6000 Einheiten im Jahr. Damit liegen wir etwas über unserem Ziel. Aufgrund der positiven Rückmeldungen aus dem Handel und der Kunden haben wir die Erwartungen für dieses Jahr ein bisschen nach oben geschraubt.
«Jedes Fahrzeug hat seine eigene Zielgruppe»
Autogazette: Sie erwarten aufgrund der positiven Erfahrungen des Vorjahres nun ein deutlich höheres Absatzvolumen für den R5…
Kraft: …man könnte erwarten, dass der Trend weiter nach oben zeigt. Wir müssen aber sehen, dass wir parallel im Laufe des letzten Jahres den R4 auf den Markt gebracht haben, dieses Jahr folgt der Twingo: er ist seit Januar bestellbar und ab März in den Ausstellungsräumen. Damit ist unsere Elektropalette bei den kleinen Fahrzeugen sehr breit geworden, was wir beim Absatz des R5 berücksichtigen müssen.
Autogazette: Wird der R4 dem R5 Absatz streitig machen?
Kraft: Wenn ein Kunde heute zu uns ins Autohaus kommt und nach einem kleinen Elektroauto verlangt, dann können wir ihm zur Zeit drei Fahrzeuge anbieten. Wir glauben aber, dass jedes Fahrzeug seine eigene Zielgruppe hat.
Autogazette: Der R4, der ja 2025 erst später gestartet ist, kam im Vorjahr auf 1870 Zulassungen. Was trauen Sie ihm in einem vollen Jahr zu?
Kraft: Beim R4 reden wird von 300 bis 400 Einheiten im Monat. Wir sehen schon jetzt, dass wir mit dem R4 eine andere Zielgruppe erreichen als mit dem R5. Der R4 ist ein Allrounder, ein Fahrzeug für eine kleine Familie. Er bietet mehr Variabilität.
«Denken, dass der R5 die Erwartungen erfüllt»
Autogazette: Sie bieten den R5 mit einer 40 kW und 52 kW starken Batterie an. Letztere bietet eine Reichweite von knapp über 400 Kilometer. Wie zufrieden sind die Kunden im Realbetrieb mit der Reichweite?
Kraft: Unsere Kundinnen und Kunden fahren im Jahr durchschnittlich etwa 8000 Kilometer. Sie fahren viel Stadtverkehr – und die Reichweite hängt immer auch von der Fahrweise ab. De facto haben wir bei elektroerfahrenen Kunden gute Erfahrungen bei den Reichweiten gemacht. Vier Monate nach dem Start des Modells haben wir bei der Software Anpassungen vorgenommen, es gab wenig negative Rückmeldungen bei dem Thema.
Autogazette: Bei Testfahrten mit dem R5 bei kälteren Temperaturen konnte man den Eindruck haben, dass es Probleme mit dem Thermomanagement gibt. Die Reichweite lag bei Temperaturen um die zehn Grad bei maximal 270 Kilometer.
Kraft:Wir haben das Ende 2024, Anfang 2025 auch eingeräumt, dann mit dem Software-Update nachgebessert. Bei den Rückmeldungen der Kunden hatten wir zu diesem Punkt aber sehr wenig Kritik. Wir denken, dass der R5 die Wünsche erfüllt.
«Auf Kultpotenzial als Importeur angewiesen»
Autogazette: Wie ist die Verteilung zwischen der kleinen und der großen Batterie?
Kraft: Wir sind bei ca. ein Drittel, zwei Drittel. Das entspricht unseren Erwartungen.
Autogazette: Was bewirkt der R5 für das Markenimage?
Kraft: Der R5 hat Kultpotenzial. Als Importeur in Deutschland mit einem Marktanteil zwischen zwei und drei Prozent geht es uns so, wie anderen Importeuren aus Asien und Frankreich: Wir sind darauf angewiesen, mit unseren Modellen im Stadtbild aufzufallen. Deshalb ist es gut, dass wir mit dem R5 ein Fahrzeug haben, was auffällt und von sich reden macht. Auf ein solches Kultpotenzial sind wir als Importeur angewiesen.
Autogazette: Der R5 als auch der R4 bringt also neue Kunden in die Autohäuser?
Kraft: Absolut, aber ich lege sehr, sehr viel Wert darauf, dass wir unsere Kunden loyalisieren. Deshalb freue ich mich sehr, dass zahlreiche Zoe-Kunden einen R5 kaufen. Daneben haben wir auch viele Zoe-Kunden, die sich nach einem Twingo erkundigen. Neue Kunden sind top, doch wir haben momentan mehr als zwei Millionen Deutsche, die mit Fahrzeugen der Renault Group – Renault und Dacia – unterwegs sind. Die möchte ich im Konzern halten.
«Twingo wird meistverkaufte Modell»
Autogazette: Der Renault Twingo ist mittlerweile in der Einstiegsversion für knapp unter 20.000 Euro erhältlich. Wie sind die Bestelleingänge?
Kraft: Seit Januar sind Bestellungen möglich. Bisher haben wir uns mit Marketing für das Modell zurückgehalten, weil die Fahrzeuge noch nicht in den Ausstellungsräumen sind. Von daher sind die Zahlen noch überschaubar. Erst wenn der Kunde Werbung sieht, kommt er in die Autohäuser oder macht eine Probefahrt.
Autogazette: Der Twingo ist das Auto, das die E-Mobilität für breite Bevölkerungsgruppen erreichbar macht. Wie sehen Ihre Erwartungen aus?
Kraft: Ich wette, dass ab dem Sommer der Twingo das meistverkaufte Fahrzeug in der Renault-Palette sein wird,
Autogazette: Was bedeutet das in Stückzahlen?
Kraft: Ich rechne mit vierstelligen Absatzzahlen pro Monat für den Twingo.
«Schaue mit Demut auf den Wettbewerb»
Autogazette: Sind Sie überrascht, dass es Importeuren gelingt, ein Auto für unter 20.000 Euro anzubieten, VW dazu aber erst 2027 in der Lage ist?
Kraft: Ich schaue mit sehr viel Demut auf den Wettbewerb. Wir haben starke Automobilkonzerne in Deutschland, in Europa und weltweit. Ich kommentiere nicht das Geschehen bei anderen. Ich freue mich aber, dass wir es bei Renault innerhalb von weniger als zwei Jahren geschafft haben, dieses Fahrzeug zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.
Autogazette: In diesem Jahr kommen gleich drei Fahrzeuge aus dem VW-Konzern für einen Preis um die 25.000 Euro auf den Markt. Erwarten Sie dadurch einen weiteren Push für die E-Mobilität?`
Kraft: Die Elektromobilität lebt davon, dass die Kunden bereit sind, sich ein E-Auto zuzulegen, aber auch vom Angebot. Warum ist der E-Anteil bis auf das Jahr 2024 gestiegen? Weil zum einen die Bereitschaft fürs elektrische Fahren bei den Kunden da ist, zum anderen, weil immer mehr Modelle auf dem Markt sind. Ich sehe ganz wenige Kunden, die sich beim Autokauf nicht mit dem Thema Elektro auseinandersetzen. Und die, die sich beim Autokauf noch nicht für ein E-Modell entscheiden, werden es beim nächstem Mal tun.
«Silbermedaille ist für Clio toller Erfolg»
Autogazette: Kommt es für Sie überraschend, dass mit dem Twingo ein Elektroauto den bisherigen Besteller der Marke von Platz eins verdrängt?
Kraft: Man hat es bei Olympia gesehen. Dort habe ich viele strahlende Gesichter von Athleten mit einer Silbermedaille gesehen. Die Silbermedaille ist für den Clio ein toller Erfolg. Für uns ist es großartig, dass wir jetzt Fahrzeuge mit unterschiedlichen Antrieben auf den Markt bringen, die zu den Kundenwünschen passen.
Autogazette: Eigentlich besteht wegen angeblicher Patentrechtsverletzung ein Verkaufsverbot für den Clio als auch den Megané. Gegen ein entsprechendes Urteil haben sie Berufung eingelegt. Wie lange dürfen Sie das Auto noch verkaufen?
Kraft: Wir sind zuversichtlich, dass die Berufung erfolgreich sein wird, wir die Autos weiter in Deutschland anbieten dürfen. Ich denke, dass wir in diesem Rechtstreit zu einer vernünftigen Lösung können. Seit dem Launch des Clio Anfang Januar läuft er sehr, sehr gut. Er übertrifft unsere Erwartungen.
«Kleinwagen mit Verbrenner haben Zukunft»
Autogazette: Immer mehr Hersteller ziehen sich aus dem Kleinwagensegment zurück, Renault nicht. Welche Zukunft haben Kleinwagen?
Kraft: Ich denke, dass Kleinwagen mit einem klassischen Verbrenner durchaus eine Zukunft haben. Richtig ist natürlich, dass die Regulatorik sie teurer macht. Als Renault bekennen wir uns aber zu Kleinwagen – und sehen auch, dass sie als Gebrauchtwagen nachgefragt sind.
Autogazette: Sie bieten den Clio auch als Vollhybrid an. Tun sie dies vor allem zur Erreichung der Flottengrenzwerte oder auch wegen der Nachfrage?
Kraft: Es ist eine Mischung aus beiden. Ein niedriger Verbrauch bedeutet ja auch niedrige Total-Cost-of-Ownership. Auch deshalb ist die Nachfrage der Kunden nach solchen Fahrzeugen vorhanden. Seit dem Launch des entfallen drei Viertel aller Verkäufe auf den Vollhybriden, auch das übertrifft unsere Erwartungen.
«Erleben Renaissance bei Plug-in-Hybriden»
Autogazette: Beim Twingo, R4 und R5 setzen sie auf das Design der Urmodelle. Ist das auch ein Grund für den Erfolg?
Kraft: Es ist immer schwierig, den entscheidenden Faktor auszumachen. Letztlich ist eine Mischung zwischen Innenausstattung, Konnektivität, Fahrgefühl, Design, Preis, Farbe, Storytelling und Werbung. Mit dem R5 haben wir bei vielen diesen Aspekten den Nerv der Zeit und den Geschmack der Kunden getroffen.
Autogazette: Welche Rolle spielen für Sie Plug-in-Hybride? Nachdem sie den Captur nicht mehr mit PHEV anbieten, haben sie nur noch den Rafale mit dieser Technologie…
Kraft: Ich denke, dass wir bei den Plug-in-Hybriden eine Renaissance erleben. Das liegt auch an der Versteuerung des geldwerten Vorteils der Plug-in-Hybride. In Deutschland man damit günstiger unterwegs als mit einem herkömmlichen Verbrenner oder einem Voll- oder Mildhybriden. Bei Renault ist der Anteil der PHEVs bei drei bis vier Prozent, der Markt liegt bei über 10 Prozent.
Autogazette: War es richtig, auch PHEVs in den Genuss der staatlichen Förderung kommen zu lassen?
Kraft: Durch die Prämie erwarte ich nur eine geringe Belebung bei den Plug-in-Hybriden, weil die nur für Privatkunden gilt. Und für die fällt der Vorteil einer niedrigen Besteuerung des geldwerten Vorteils weg.
«Am Ende des Tages muss es einfach sein»
Autogazette: Bislang ist immer noch nicht klar, wo die Prämie gestellt werden kann. Ist das nicht ein Fehler, wie auch der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) betont?
Kraft: Ja, wir hatten im Vorstand des VDIK darauf hingewiesen, dass die Praktikabilität einer solchen Unterstützung essentiell ist. Man kann natürlich viel aufschreiben, aber am Ende des Tages muss es einfach sein: Der Kunde will wissen: Wieviel bezahle ich? Wo kann ich das Geld bekommen? Kann ich das überhaupt bekommen? Wir freuen uns, dass das ein oder andere geklärt ist. Aber derzeit ist der ein oder andere Kunde durchaus verwirrt – und wartet noch mit seiner Kaufentscheidung. Das kann man bei Beträgen, die bei bis zu 6000 Euro liegen, auch nachvollziehen.
Autogazette: Sind Sie ein Freund der neuen E-Prämie oder hätte es die für den Markthochlauf gar nicht mehr bedurft?
Kraft: Wir haben einen Hochlauf bereits im vergangenen Jahr gesehen. Nachdem wir einen Elektroanteil in 2024 von lediglich 13,6 Prozent hatten, waren es im Vorjahr 18,5 Prozent, in den Auftragseingängen noch etwas mehr. Aber ja: die Prämie hilft, gerade Privatkunden, die nicht in den Vorteil einer besseren Versteuerung kommen. Von daher ist sie zu befürworten.
Autogazette: Wäre statt einer Prämie nicht ein Ladeguthaben besser gewesen?
Kraft: Im VDIK hatten wir uns dafür ausgesprochen. Die Zweifel, die Kunden beim Kauf eines E-Autos haben, liegen auch an den Stromkosten. Es gibt für Ad Hoc-Lader nach wie vor Säulen, wo man für DC-Strom bis zu 1,20 Euro pro Kilowattstunde zahlt. Bei solchen Kosten rechnet sich bei den Kunden ein Elektroauto nicht, die aufs Schnellladen angewiesen sind.
«Ziele für Elektromobilität sind hoch»
Autogazette: In Deutschland lag der Zulassungsanteil im vergangenen Jahr bei den batterieelektrischen Fahrzeugen bei knapp über 19 Prozent, im Januar waren es 22 Prozent. Der Markt wächst auch ohne Prämie…
Kraft: Die Ziele für die Elektromobilität sind ja hoch: 2035 sollten es 100 Prozent sein. Von 2024 auf 2025 haben wir einen Sprung bei den Zulassungen gesehen. Das Thema ist bei den Kunden angekommen. Die Prämie sorgt dafür, dass noch stärker darüber gesprochen wird.
Autogazette: Müssen Sie sich wegen der Prämie nicht Sorgen um die Restwerte machen?
Kraft: Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Es ist nicht ganz einfach vorauszusehen, was der Effekt auf die Restwerte sein wird. In Frankreich, wo es ja das Social Leasing gibt, hält sich der Effekt auf die Restwerte in Grenzen
«Bringen mit Twingo und Clio unsere Bestseller»
Autogazette: Wo sehen Sie den Elektro-Markt in 2026?
Kraft: Wir sind vor der Prämie von einen Zulassungsanteil von 23 bis 26 Prozent ausgegangen. Durch die Prämie kommen da jetzt noch einmal 4,5 Prozent on top. Ich glaube, dass 25 Prozent mittelfristig auf jeden Fall drin sind – mit Luft nach oben.
Autogazette: Wo soll der BEV-Anteil bei Renault in diesem Jahr liegen?
Kraft: Wenn der Markt bei einem Viertel liegt, rechnen wir bei Renault mit einem Zulassungsanteil von einem Drittel. Ich will eine Marke von 33 bis 35 Prozent ab dem Zeitpunkt erreichen, ab dem der Twingo auf dem Markt ist.
Autogazette: Im vergangenen Jahren kam die Kernmarke Renault auf 59.400 Pkw-Zulassungen, ein Plus von 9,4 Prozent. Ist ein zweistelliges Plus auch in diesem Jahr möglich?
Kraft: Das ist unsere Vorstellung – und das sollte auch möglich sein. Warum? Weil wir mit Clio und Twingo unsere zwei Bestseller auf den Markt bringen. Wenn ich als Vertriebler sagen würde, ich würde vor diesem Hintergrund kein Wachstum erwarten, wäre ich der Falsche auf der Position.
Autogazette: Der Januar ist mit einem Minus von 17,4 Prozent aber nicht so toll gelaufen?
Kraft: Die Zulassungen sind vielleicht zurückgegangen, dafür sind unsere Auftragseingänge zweistellig gestiegen. Das werden sie in den kommenden Monaten bei den Zulassungen sehen.
Das Interview mit Florian Kraft führte Frank Mertens

