Für die Elektroautoprämie der Bundesregierung sind innerhalb von 24 Stunden 17.000 Anträge eingegangen. Das Förderportal wurde am gestrigen Dienstag freigeschaltet.
Innerhalb von 24 Stunden sind für die Elektroautoprämie nach Angaben des Bundesumweltministeriums bereits knapp 17.000 Anträge eingegangen. Minister Carsten Schneider (SPD) warb für die Alternative zu Wagen mit Verbrennungsmotor: „Es gibt immer schnellere Autos, günstigere Modelle und mehr Ladesäulen. Zudem ist man unabhängig von Krisen in der Welt und hohen Spritpreisen.“
Förderfähig sind Kauf und Leasing neuer Elektroautos, bestimmter Plug-in-Hybride, die sowohl mit Strom als auch mit Treibstoff fahren können, sowie Elektroautos mit sogenannten Reichweitenverlängerern (Range Extender). Letztere sind kleine Verbrennungsmotoren, die die Reichweite von Elektroautos mittels eines Generators erhöhen.
Prämie gilt ab 1. Januar
Voraussetzung ist eine Zulassung des Fahrzeugs seit dem 1. Januar dieses Jahres. Die Höhe des staatlichen Zuschusses hängt von Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße ab und kann bei bis zu 6000 Euro liegen. Die Prämie gilt nur für Privatautos, nicht für Dienstwagen. Insgesamt stehen für die Förderung drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds zur Verfügung. Die Fördermittel sollen für bis zu 800.000 Fahrzeuge ausreichen. Die Nachfrage nach Elektroautos sind in den zurückliegenden Monaten deutlich gestiegen. Das lag insbesondere aber an den gestiegenen Spritpreise in Folge des Iran-Krieges.
Der Autohandel geht davon aus, dass nach dem Start des Förderportals die Nachfrage nach Elektroautos nun weiter steigt. Im April lag der Zulassungsanteil von reinen E-Autos bei fast 26 Prozent. Daneben kommen nun immer mehr bezahlbarere Elektroautos wie beispielsweise der VW ID. Polo oder auch der Skoda Epiq für einen Preis um die 26.000 Euro auf den Markt.



