Porsche 911 Cup: Optimiert für schnellere Rundenzeiten

Porsche 911 Cup: Optimiert für schnellere Rundenzeiten
Der Porsche 911 Cup wurde umfassend optiniert. © Porsche

Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche hat den 911 Cup überarbeitet. Das Einstiegsmodell für Rennfahrer leistet nun unter anderem zehn PS mehr.

Porsche hat einen neuen 911 Cup vorgestellt. Das auf der Generation 992.2 basierende Rennfahrzeug leistet 10 PS mehr als zuvor. Der 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxer, der vom Serien-GT3 Technik wie Einzeldrosselklappen und längere Ventilöffnungszeiten übernommen hat, kommt auf nun 382 kW/520 PS.

Neben mehr Leistung standen niedrigere Einsatzkosten und einfacheres Handling im Lastenheft. Eine robustere Kupplung, automatischer Motorneustart, Stroboskop-Bremslichter sowie verbesserte Bremsanlage mit Bosch-Renn-ABS erhöhen Standfestigkeit und Sicherheit und erlauben schnellere Starts. Dank neuem Bugteil, einem optimierten Unterboden, Louvres in den Kotflügeln und einem modifizierten Heckflügel soll der 911 Cup eine bessere Aerodynamik bieten.

Neues Multifunktionslenkrad

Das Cockpit wurde mit einem neuen Multifunktionslenkrad mit zentralen Reglern für ABS und Traktionskontrolle sowie mehr Fahrzeugfunktionen direkt ohne Laptop-Anschluss ausgestattet. Michelin entwickelte zudem passende neue Slicks. Der Nettopreis für den 911 Cup liegt bei 269.000 Euro. Kommendes Jahr soll das speziell für den Kundensport entwickelte Rennfahrzeug in Markenpokalen wie dem Mobil 1 Supercup und Carrera Cups starten.

Wie der Hersteller mitteilte, würde der 911 Cup weitgehend auf den straßenzugelassenen 911 GT-Fahrzeugen basieren. Es läuft gemeinsam mit den Serienmodellen im Stammwerk Zuffenhausen vom Band. Vom aktuellen 911 GT3 Cup hat Porsche Motorsport seit Produktionsbeginn Ende 2020 insgesamt 1130 Exemplare gefertigt. Insgesamt sind bis heute 5.381 Porsche 911 als Markenpokal-Rennwagen entstanden.

„Der neue 911 Cup ist wie seine erfolgreichen Vorgänger ein Grenzgänger. Hier verschmelzen Serienbauteile unserer GT-Sportwagen mit reinrassiger Rennsport-Technologie zu einem schlüssigen und sehr performanten Gesamtkonzept“, betont Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. Wie Michael Dreiser als Vertriebsleiter Porsche Motorsport ergänzte, würde der Cup-Rennwagen auf Basis des 911“ zu den meistverkauften Rennwagen weltweit gehören. (mit SP-X)

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