Schrittweise wird Polestar ab dem kommenden Jahr den KI-Sprachassistenten Gemini in seine Fahrzeuge bringen. Zunächst funktioniert das System aber nur auf Englisch.
Der schwedisch-chinesischer Hersteller Polestar stattet zukünftig alle Modelle ab dem Polestar 2 mit dem neuen KI-Sprachassistenten Google Gemini aus. Das per Update eingespielte System soll den bisherigen Google Assistant langfristig ablösen.
Erstmals öffentlich demonstriert wurde die Technik im Polestar 5 auf der Start-up-Messe Slush in Helsinki, wo Google und die schwedische Automarke die neue Technik gemeinsam zeigen.
Basis ist generative KI
Gemini basiert auf generativer KI, führt deutlich natürlichere Dialoge und erlaubt neue Interaktionen wie freies Brainstorming über den Sprachbefehl „Hey Google, lass uns reden“. Der Rollout ist ab 2026 geplant, zunächst allerdings nur in US-Englisch.
Wie der Hersteller ebenso in dieser Woche mitteilte, wird er ein erstes Angebot zur Einführung des kommerziellen bidirektionalen Ladens machen. Das Vehicel-to-Home (VSH)-Angebot wird für Kundinnen und Kunden eines Polestar 3 mit der 400 Volt-Architektur zunächst in Kalifornien gestartet., weil die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner von staatlichen Förderungen profitieren können. Das Polestar-Angebot umfasst das Home-Energy-System Ara von dcbel und ermöglicht es, die Ladekosten um bis zu 1300 US-Dollar im Jahr zu senken. Damit kann das Fahrzeug als Energie-Backup während Stromausfällen für bis zu 10 Tage genutzt werden, so der Hersteller.
„Bidirektionales Laden ist ein echter Game Changer – nicht nur für die Automobilindustrie, sondern für das gesamte Home-Energy-Ökosystem“, sagte Polestar-Chef Michael Lohscheller. Er verwies darauf, dass die Gesamtkosten des Fahrzeugbetriebs durchs bidirektionale Laden gesenkt werden können und damit „die Entscheidung für einen Polestar noch attraktive“ wird. (FM/SP-X)



