Peugeot Inception: Fingerzeig in die Zukunft

Concept auf CES gezeigt

Peugeot Inception: Fingerzeig in die Zukunft
Mit dem Inception zeigt Peugeot auf, wohin die Reise der Marke Richtung Elektrozukunft geht. © Peugeot

Der Peugeot Inception ist ein Konzeptcar. Doch er deutet an, wohin die Reise bei den Franzosen bei der Elektromobilität geht.

Zwar hat Peugeot vor mehr als 30 Jahren dem US-Markt den Rücken gekehrt, dennoch nutzen die Franzosen nun die Technikmesse CES in Las Vegas noch bis zu diesem Sonntag, um ihr neues Konzeptauto Inception vorzustellen.

Es handelt sich um einen viersitzigen GT, der sich durch futuristische Optik und Inneneinrichtung sowie einen potenten Elektroantrieb auszeichnet. Die Studie soll Ausblick auf zeitnah am Markt verfügbare Serientechnik der Löwenmarke geben.

Leistung von 680 PS

Angetrieben wird der Inception von je einem Motor pro Achse, die gemeinsam 680 PS Systemleistung bereitstellen. Damit soll der 5 Meter lange und 1,34 Meter flache Stromer den Sprint auf 100 km/h in unter drei Sekunden erledigen. Dank 100-kWh-Batterie und einem Verbrauch von 12,5 kWh pro 100 Kilometer verspricht Peugeot 800 Kilometer Reichweite.

Die 800-Volt-Architektur erlaubt kurze Ladezeiten. Strom für 150 Kilometer soll sich in 5 Minuten in die Akkus transferieren lassen. Basis für den Inception ist die neue „STLA Large“-Plattform, die der Stellantis-Konzern für künftige Mittelklasse-E-Autos nutzen wird. Erste STLA-Modelle sollen bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Neue Optik nicht nur an Front und Heck

Zu den optischen Besonderheiten des Inception gehören eine Neuinterpretation der 3-Krallen-Optik von Front- und Heckleuchten, eine kantenreiche Blechhaut sowie eine langgestreckte Frontscheibe, die nahezu nahtlos in das riesige Glasdach überzugehen scheint. Auf 7,25 Quadratmeter Glasfläche kommt diese Skyspace genannte Lösung.

Über 7 Quadratmeter Glasfläche weist das Dach des Peugeot Inception auf. Foto: Peugeot

Innen bietet der Inception vier wohnlich gestaltete Sitze, die sich an die Körperform der Gäste anpassen. Vorne gibt es einen digitalen Arbeitsplatz, der auf ein klassisches eingerichtetes Cockpit mit Armaturenbrett und Knöpfen verzichtet. Im Zentrum steht ein Hypersquare genanntes, rechteckiges „Steer by Wire“-Lenkrad mit einem Touchscreen in der Mitte sowie vier kreisförmigen Zellen in den Ecken, die als universelle Griffe und Bedienelemente fungieren.

Neuinterpreation des i-Cockpit

Der Inception bietet eine Neuinterpretation von Peugeots i-Cockpit, bei dem der Fahrer über das Lenkrad hinweg auf einen flexiblen 360-Grad-Bildschirm blickt. Dieser kann nicht nur den Insassen, sondern außerdem auch sich dem Fahrzeug nähernden Gästen Informationen verschiedener Art anzeigen.

Wird in den Autodrive-Modus gewechselt, fährt das Hypersquare-Lenkrad ein und aus dem Boden ein großer Panorama-Bildschirm aus. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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