Opel: Kurze Lieferzeiten für Corsa-e und Mokka-e

Opel: Kurze Lieferzeiten für Corsa-e und Mokka-e
Der Opel Mokka-e. © Opel

Die Halbleiter-Krise hat bei einigen Autobauern teils zu Lieferzeiten von mehr als einem halben Jahr geführt. Opel verspricht für seine E-Autos Corsa-e und Mokka-e, sie kurz zu halten.

„Kunden, die in Deutschland einen Opel Corsa-e oder einen Mokka-e bestellen, bekommen ihr Wunschfahrzeug innerhalb von zwölf Wochen geliefert – trotz der aktuellen globalen Halbleiterkrise“, sagte Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz beim „Handelsblatt Autogipfel 2021“.


Wie Hochgeschurtz sagte, würde die Chipkrise allen Marken weltweit Probleme bereiten. Deshalb würde man die zur Verfügung stehenden Halbleiter vor allem für Zukunftsmodelle wie den Corsa-e und Mokka-e verwenden, so der Opel-Chef.

Auch größere Modelle schnell lieferbar

Überschaubare Lieferzeiten stellt Opel auch den Kunden in Aussicht, die ein größeres Modell fahren wollen. „So werden aktuelle Aufträge für Zafira-e Life, Combo-e Cargo, Vivaro-e Kombi und Movano-e noch im ersten Quartal des neuen Jahres ausgeliefert“, so Hochgeschurtz.

Opel kann seinen Kundinnen und Kunden bereits heute neun elektrifizierte Modelle anbieten. Das Angebot reicht dabei vom Kleinwagen Corsa-e bis Transporter Movano-e. Bis 2024 will der Rüsselsheimer Autobauer von jedem Modell eine elektrifizierte Variante anbieten. Ab 2028 will Opel in Europa nur noch rein elektrische Autos anbieten.

Auf dem Heimatmarkt liegt Opel nach zehn Monaten derzeit mit über 134.000 neu zugelassen Fahrzeugen als eine von wenigen Marken mit 19,3 Prozent im Plus. Der Marktanteil der Rüsselsheimer liegt nach zehn Monaten bei 6,1 Prozent. Das sind 1,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Besonders kommt dabei der Corsa bei den Kunden an. Für den Kleinwagen entschieden sich seit Anfang des Jahres 40.000 Kundinnen und Kunden. Für den seit März erhältlichen Mokka entschieden sich seither über 20.000 Käuferinnen und Käufer.

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