Opel Astra Facelift: In Treue fest zum Diesel

Opel Astra Facelift: In Treue fest zum Diesel
Opel bietet den überarbeiteten Astra weiterhin als Diesel an. © Opel

Auch im gelifteten Astra setzt Opel noch auf einen Dieselmotor. Der Selbstzünder macht bei dem Modell immerhin noch knapp ein Drittel aus.

Opel bietet auch den überarbeiteten Astra weiterhin mit Dieselantrieb an. Der 1,5 Liter große Vierzylinder mit 130 PS kostet mindestens 35.040 Euro und ist damit 1.650 Euro teurer als der Hybrid mit 145 PS. Serienmäßig kombiniert Opel den Selbstzünder mit einer Acht-Gang-Automatik.

Die Modellpflege fällt insgesamt zurückhaltend aus. Neu sind unter anderem Retuschen an der Front, ein beleuchteter Opel-Blitz, neue Räder und Farben. Wichtigste technische Neuerung ist ein Matrix-Licht mit mehr als 50.000 Leuchtelementen. Innen gibt es neue Bildschirmgrafiken, andere Dekore und Materialien sowie überarbeitete Sitze. Der Dieselantrieb selbst blieb unverändert.

Antrieb für lange Strecken

Im Alltag zeigt sich der Selbstzünder vor allem als Langstreckenantrieb. Er arbeitet leise, zieht kräftig und hält auf der Landstraße meist niedrige Drehzahlen. Nimmt der Fahrer den Fuß vom Gas, schaltet der Astra in den Segelmodus. Auf einer zurückhaltend gefahrenen Testrunde über Landstraßen und kurze Autobahnabschnitte zeigte der Bordcomputer 4,0 Liter je 100 Kilometer an. Nach WLTP liegt der Verbrauch wie beim Hybrid bei rund 5,0 Litern. Der Kompaktwagen beschleunigt in 10,6 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 209 km/h.

Dieselmodelle sind in der Kompaktklasse inzwischen selten geworden. Neben Opel Astra und Peugeot 308 halten bei den Volumenmodellen unter anderem Seat Leon, Skoda Octavia und VW Golf am Selbstzünder fest. Auch Audi, BMW und Mercedes bieten entsprechende Varianten an. Bei Opel entfallen derzeit nach Unternehmensangaben noch rund 30 Prozent der Astra-Produktion auf den Diesel. (SP-X)

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