Opel Ampera bei Rallye Monte Carlo entthront

Autogazette im hinteren Mittelfeld

Opel Ampera bei Rallye Monte Carlo entthront
Mario Hommen (r.) und Thomas Flehmer vor dem Start der Rallye Monte Carlo. © Opel

Die Mission Titelverteidigung des Opel Ampera ist nicht geglückt. Bei der 14. Auflage der Rallye Monte Carlo des Energies Nouvelles siegte ein Toyota Prius vor einem Honda Civic.

Der Pole Arthur Prusak und Co-Pilot Jean-Baptiste Loty haben die 14. Auflage der Rallye Monte Carlo des Energies Nouvelles gewonnen. Mit ihrem Toyota Prius verwies das Duo die Honda Civic-Fahrer Roland Burtin und Jean-Michel Perissoud auf den zweiten Rang. Das Podium komplettierten die Spanier Luis Murguia und Javier Urmeneta mit einem Toyota Yaris.

Mehr Professionalität auf der Rallye

Für die acht angetretenen Opel Ampera blieb die Mission Titelverteidigung in weiter Ferne. Sebastien Chardonnet und Thibaut De la Haye aus Frankreich schnitten als Sechste am besten ab. Im vergangenen Jahr hatte die Ampera-Flotte bei ihrem Rallye-Debüt neben dem Sieg noch vier weitere Fahrzeuge in den Top Ten platziert.

Als beste Deutsche kamen Hanns-Werner Wirth und Michael Gorissen auf den zwölften Rang. Der Rallye-erfahrene Wirth hatte sich mit dem Ampera mehr ausgerechnet, nachdem er im Vorjahr Fünfter geworden war. "In diesem Jahr waren viele Fahrer viel professioneller vorbereitet. Manche hatten schon seit Monaten die Wochenenden genutzt, um die Strecken zu testen. Das hat sich ausgezahlt." Der Fürther selbst hatte lediglich vier Tage zuvor Zeit gehabt, die Streckenführung zu erkunden.

Viel Freude auf legendären Strecken



Als zweitbestes deutsches Team fuhren Mario Hommen und Thomas Flehmer von der Autogazette ins Ziel. Ein Navigationsfehler bei der vorletzten Wertungsprüfung hatte die Aufholjagd jäh abgestoppt. Anstatt in die Top Forty stand letztendlich Platz 66 von 93 gestarteten Teilnehmern zu Buche, von denen elf nicht das Ziel erreicht haben.

Was den Rallye-Debütanten bleibt ist die emotionale Erfahrung, auf Wertungsstrecken, auf denen sonst die Rallye-Profis um den Sieg der wohl legendärsten Rallye der Welt streiten, selbst aktiv gewesen zu sein und die sportlichen Gene des Ampera unter Wettkampfstress austesten zu können. (AG/TF)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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