Nissan erweitert sein elektrisches Modellangebot mit dem Pixo. Auf den Markt kommt der Kleinstwagen im kommenden Jahr.
Die Elektromobilität boomt – und die Kundinnen und Kunden verlangen nach bezahlbaren Elektroautos um die 20.000 Euro. Mit dem Stadtflitzer Pixo bringt der japanische Autobauer ab dem kommenden Jahr ein solches Modell auf den Markt.
Der technisch mit dem Twingo von Allianz-Partner Renault identische und 3,79 Meter lange Pixo ergänzt die erst kürzlich von Nissan eingeführten E-Modelle Leaf und Micra. Zu Preisen machte Nissan zwar noch keine Angaben, doch es ist wahrscheinlich, dass auch der Pixo wie der Twingo in der Einstiegsvariante zu einem Preis von unter 20.000 Euro angeboten wird.
Batterie mit Kapazität von 27,5 kWh
Der Pixo wurde speziell für Europa entwickelt und bietet mit seiner 27,5 kWh großen LFP-Batterie eine Reichweite von bis zu 259 Kilometer. Damit ist er ideal für Fahrten im innerstädtischen Bereich. Ist die Batterie leer, kann sie mit bis zu 50 kW an einem DC-Lader wieder mit Energie befüllt werden. Für die Ladung von 15 auf 80 Prozent vergehen 28 Minuten. Serienmäßig kann an der heimischen Wallbox mit 11 kW geladen werden. Die Leistung des Elektromotors liegt wie beim Twingo bei 82 PS.
Mit seiner Länge und der Breite von 1,79 Meter und Höhe von 1,51 Meter bietet der Pixo für eine Kleinstwagen ein gutes Raumgefühl und zeichnet sich dank einzeln verschiebbarer Rücksitze durch eine hohe Variabilität aus. Der Kofferraum offeriert bei aufgestellt Rücksitzen ein Volumen von 356 Litern. Der Fahrer blickt auf ein 7-Zoll-Display, der Touchscreen hat eine Größe von 10 Zoll. Nissan setzt bei der Navigation auf Google und setzt den KI-Assistenten Gemini ein.
Bau in Novo Mesto
Der Pixo erweist sich mit seinen Abmessungen und einem Wendkreis von gerade einmal 9,9 Meter als ideales Auto für die immer voller werdenden Städte. Für die Sicherheit und Komfort sorgen eine Vielzahl von Assistenzsystemen wie ein adaptiver Tempomat, ein Intelligenter Spurhalte-Assistent und ein Park-Assist. Der Pixo ermöglicht das One Pedal-Fahren.
„Wir sind überzeugt, dass es bei der Zukunft der Elektromobilität nicht darum geht, größere Fahrzeuge mit noch mehr Technologie zu bauen. Entscheidend sind intelligentere Fahrzeuge, die sich ganz natürlich in das Leben der Menschen einfügen“, sagt Clíodhna Lyons, Vice President Product, Brand & Marketing Strategy für die Region AMIEO (Afrika, dem Nahen Osten, Indien, Europa und Ozeanien). Gebaut wird der Pixo wie auch der Twingo im slowenischen Novo Mesto.


