Range Rover Evoque startet mit drei Motoren

Leichtester Range Rover aller Zeiten

Land Rover stellt auf dem Autosalon in Paris seine neue Baureihe vor. Auf den zunächst nur als Zweitürer erhältlichen Range Rover Evoque müssen die Kunden aber noch ein wenig warten.

Für den neuen Evoque wird Land Rover zunächst drei Motoren anbieten. Vor der Publikumspremiere des kompakten Geländewagens beim Pariser Autosalon (2. bis 17. Oktober) hat der britische Hersteller einige Details bekanntgegeben. Demnach soll der Evoque im Sommer 2011 als Zweitürer starten. Eine Version mit vier Türen ist bereits in Vorbereitung.

Panoramadach gegen Aufpreis

Sparsamstes Modell wird ein 2,2 Liter großer Diesel mit 110 kW/150 PS, Frontantrieb und Start-Stopp-Automatik sein. Den CO2-Ausstoß gibt Land Rover mit 130 g/km an. Damit würde der Wagen rund vier Liter verbrauchen. Den Selbstzünder gibt es auch mit 140 kW/190 PS. Als vorerst einziger Benziner steht ein 2,0 Liter großes Aggregat mit Direkteinspritzung und Turbolader zur Verfügung. Der Otto-Motor leistet 177 kW/240 PS und vereint nach Angaben des Herstellers die Fahrwerte eines V6-Motors mit dem Verbrauch eines Vierzylinders.

Mit den neuen Motoren und der neuen Karosserie, die rund 20 Zentimeter flacher und gut 40 Zentimeter kürzer ausfällt als beim Range Rover Sport, werde der Evoque zum «leichtesten und effizientesten Range Rover aller Zeiten», hieß es. Teils gegen Aufpreis sollen ein nahezu flächendeckendes Panorama-Dach, ein Fahrwerk mit elektronisch einstellbaren Dämpfern und eine Einparkautomatik erhältlich sein. Zu Preisen und weiteren Ausstattungsdetails machte das Unternehmen noch keine Angaben. (dpa/tmn)

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Thomas Flehmer
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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