Neues Gesicht für den VW Eos

Ab Mitte Januar 2011

Die neue VW-Designsprache hat nun auch den Eos erreicht. Beim Facelift des Cabrio-Coupés wurden aber auch unter der Motorhaube die Neuerungen des Herstellers eingesetzt.

Ohne Kulleraugen und mit weniger Rundungen zeigt sich der modellgepflegte VW Eos. Durch die neue Volkswagen-Design-Sprache tritt das Cabriolet sportlicher auf. Nach vier Jahren bekam er jetzt ein Facelift mit neuen Scheinwerfern, verändertem Kühlergrill, LED-Rückleuchten und Heckstoßfänger mit Diffusor. Die europäische Markteinführung des gelifteten Eos ist ab Mitte Januar 2011 geplant.

Verbrauchssenkung um 0,7 Liter beim Turbodiesel

Unter der Karosserie widmeten sich die Wolfsburger vorwiegend der Verbrauchsreduktion. Mit Start-Stopp-Automatik und der Rückgewinnung von Bremsenergie reduziert sich beispielsweise beim 103 kW/140 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel der Verbrauch um 0,7 Liter auf nunmehr 4,8 Litern auf 100 Kilometern.

Als lieferbare Motoren stehen vier Direkteinspritzer mit Turboaufladung von 90 kW/122 PS bis 155 kW/210 PS zur Wahl. In Deutschland starten die Preise ab 27.975 Euro in der Basismotorisierung mit 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 90 kW/122 PS. Der "alte" Eos war ab 27.425 Euro erhältlich.

Neu gestaltetes Interieur

Neu ausgerichtet wurde auch das Interieur. Gegen Aufpreis ist eine Lederausstattung erhältlich, die nicht nur edel aussieht, sondern durch ihre spezielle Beschichtung die Sonneneinstrahlung reflektiert und sich weniger aufheizt. Darüber hinaus gibt es für das Cabriolet nun auch eine farbige Multifunktionsanzeige und einen Fernlichtassistenten.

Mit dem jetzt für den Eos lieferbaren schlüssellosen Schließ- und Startsystem "Keyless Access" kann per Fernbedienung auch das Dach geöffnet werden. Erstmals der Öffentlichkeit wird der "neue" Eos am 17. November auf der Los Angeles Auto Show präsentiert. (mid)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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