Er ist praktischer – und ziemlich smart: Mercerdes hat den Marco Polo überarbeitet und an vielen Details gefeilt.
Der auf dem zuletzt erst 2024 facegelifteten Modell basierende neue Marco Polo von Mercedes zeigt, dass die Van-Experten der Sternmarke überall dort eingegriffen haben, wo etwas im Sinne besserer und smarterer Funktionalität verändert werden konnte. Etwa ganz praktisch beim Klapptisch, den jetzt noch stabileren und ausdauernderen Schubladenführungen, beim Bedienpanel an der Sitzbank und bei der Kühlbox, die bei unverändertem Volumen (40 Liter) ein Viertel weniger Strom verbraucht als bisher.
Neue Funktionen gibt es auch beim Mercedes-Benz Advanced Control Systems (MBAC). So können die Ambientebeleuchtung – jetzt auch am Hubdach –, der Sound und das optionale Schiebedach per Display im Fahrzeug oder per App angesteuert werden. Bei den luftgefederten Modellen sorgt ein smarter Befehl dafür, dass sie perfekt waagrecht austariert werden. Bis zu zwölf Zentimeter lassen sich so ausgleichen.
Größe der Schlafplätze bleibt gleich
Um zehn Zentimeter ist der hintere Faltenbalg des jetzt aus einer leichten Alu-Schale bestehenden Hubdachs gewachsen. An der Größe der zwei Schlafstätten (oben 205 x 113, unten 203 x 113 Zentimeter) hat sich nichts geändert. Der Stauraum beschränkt sich wie gehabt auf den seitlichen Schrank und den Platz unter und hinter der Sitzbank – für Wochenend-Trips und dergleichen Unternehmungen reicht das locker aus.
Zu den Neuerungen zählen auch die jetzt magnetisch haftende Verdunkelung. Die Markise lässt sich jetzt etwa für die Fahrt durch die Waschstraße mit wenigen Griffen abnehmen, die Kurbel ist neuerdings im Markisengehäuse untergebracht. Bei den Testfahrten kam der Allradler mit dem stärksten Antrieb zum Einsatz. Der 2,0-Liter-Diesel bringt es unverändert auf 174 kW/237 PS. Diese Kraft wird per fein abgestufter 9-Gang-Automatik an alle vier Räder weitergereicht. Das ermöglicht 214 km/h Spitze und einen Verbrauch bei Autobahn- und Landstraßeneinsatz von gut acht Litern je 100 Kilometer. Wer sich etwas zurückhält, kann problemlos auch eine Sieben vor dem Komma erreichen. Außerdem gibt es noch Versionen mit 129 kW/163 PS und mit 140 kW/190 PS, jeweils mit Heck- oder Allradantrieb.
Die Preise starten ab rund 80.000 Euro, konkrete Zahlen will Mercedes Vans in Kürze zum Bestellstart liefern. (SP-X)



