Brabus veredelt Mercedes SL

In 4,4 Sekunden auf 100 km/h

Brabus veredelt Mercedes SL
Brabus hat dem Mercedes SL eine Leistungsspritze verabreicht. © Brabus

Brabus hat auch die sechste Generation des SL weiter veredelt. Nach der Behandlung durch die Spezialisten aus Bottrop kommt der Sportwagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.

Brabus hat dem Mercedes SL einen neuen Designeranzug verpasst. Die sechste Generation des "Sportwagen des Jahrhunderts" erhielt sportlich-elegante Bodystyling-Komponenten, die im Windkanal auf maximale aerodynamische Effizienz getrimmt wurden, wie das Unternehmen aus Bottrop mitteilte.

Brabus steigert Leistung des Mercedes SL um 85 PS

Spezielle Frontspoiler und Seitenschweller kommen dabei ebenso zum Einsatz wie Heckspoiler und seitliche Luftauslässe für die vorderen Kotflügel. Brabus Monoblock-Räder in den Dimensionen 18, 19 oder 20 Zoll sorgen für den individuellen Look.

Eine Edelstahl-Sportauspuffanlage mit vier verchromten Endrohren fördert das Fauchen des Hochleistungsmotors ans Tageslicht. Dafür hat Brabus den 4,7 Liter großen Achtzylinder um 85 PS auf 382 kW/520 PS gesteigert, sodass der Brabus SL eine Höchstgeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern erreicht.

Mercedes SL wird um 25 Millimeter tiefergelegt

Damit die Spur gehalten werden kann, kommen spezielle Sportfedern zum Einsatz. Zudem wurde die Karosserie um 25 Millimeter tiefergelegt. Zudem wurde über die Motorelektronik eine Leistungssteigerung erzielt.

So schafft der Brabus SL 500 dank 820 Newtonmetern den Sprint bis zur 100 km/H-Marke innerhalb von 4,4 Sekunden. Um dann auch die Reise genießen zu können, bietet Brabus für den Innenraum des Mercedes SL ganz individuelle Lösungen an. Preise nannte der Hersteller nicht. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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