Mercedes ruft weltweit 800.000 Autos zurück

Mercedes ruft weltweit 800.000 Autos zurück
Der Mercedes E-Klasse ist als Kombi ein praktischer Begleiter. © Daimler

Mercedes muss weltweit 800.000 Autos in die Werkstatt rufen. Wegen einer Undichtigkeit ist eine Brandgefahr nicht ausgeschlossen.

Vom Rückruf betroffen seien nach Angaben des Herstellers zufolge Hunderttausende Autos. Bei bestimmten Fahrzeugen der Baureihen GLE/GLS, C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, E-Klasse, GLC, CLS und G-Klasse mit Dieselmotor könne es zu einer Undichtigkeit kommen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit.


Dadurch könne in Einzelfällen ein Ansteigen der Bauteiltemperatur nicht vollständig ausgeschlossen werden. Es sind weltweit mehr als 800.000 Fahrzeuge von dem Problem betroffen, wie die «Bild»-Zeitung und das «Handelsblatt» zuvor berichteten.

Keine Angaben zu genauen Zahlen

Der Autobauer selbst wollte sich zu den genauen Zahlen nicht äußern. Er verwies darauf, dass der Rückruf schon im November veröffentlicht worden sei. Bis zum Start der Reparatur «sollte das vom Rückruf betroffene Fahrzeug besonders umsichtig gefahren werden und die Nutzung auf das erforderliche Minimum beschränkt werden». Der Austausch der betroffenen Teile soll Mitte/Ende Januar starten. Er sei auch abhängig von der Softwarefreigabe und der Verfügbarkeit von Teilen. Entsprechend kann sich die Reparatur der betroffenen Fahrzeuge hinziehen.

Wie das Handelsblatt berichtet, seien von dem Rückruf vier- und sechszylindrige Dieselmotoren mit der internen Bezeichnung OM 654 und OM 656 betroffen. Der Autobauer hat demnach die betroffen Kunden bereits wegen des Rückrufs angeschrieben. Darin kündigt der Hersteller den „Austausch eines Umschaltventils im Umfeld der Kühlmittelpumpe und ein Softwareupdate an. (AG/dpa)

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