Mercedes führt neues Ladestrom-Tarifsystem ein

Mercedes führt neues Ladestrom-Tarifsystem ein
Der Mercedes EQS an einer Schnelladestion von Ionity. © Mercedes

Mercedes führt für die Fahrer eines Elektroautos ein neues Tarifsystem ein. Es soll nun noch besser auf die individuellen Bedürfnisse passen.

Zur Wahl stehen drei Varianten von „Mercedes me Charge“: Das S-Modell für Gelegenheitslader kommt ohne Grundgebühr aus, verzichtet aber auch auf garantierte kWh-Preise. Damit wird gezahlt, was der jeweilige Ladesäulenbetreiber verlangt.


Im M-Tarif für Normallader werden monatlich 4,90 Euro Grundgebühr fällig, die Preise für die Kilowattstunde betragen 39 Cent am AC-Lader und 49 Cent am Schnellader. Nach drei Stunden am Kabel (DC: 60 Minuten) wird zudem eine minütlich abgerechnete Blockiergebühr von 6 Cent (DC: 20 Cent) fällig.

Vielfahrer zahlen am DC-Lader 39 Cent

Wer monatlich 17,90 Euro für den Vielfahrertarif L zahlt, bekommt die kWh am AC-Lader für 33 Cent und am DC-Lader für 39 Cent. Auch hier gibt es Blockiergebühren, die aber zwischen 21 und 8 Uhr am AC-Lader entfallen. So ist das Aufladen über Nacht ohne Zusatzkosten möglich. Für die besonders schnellen Ionity-Säulen werden separate Preise fällig: Im M-Tarif sind es 49 Cent, im L-Tarif 35 Cent und im S-Tarif die auch für Ad-hoc-Kunden aufgerufenen 79 Cent.

Seinen eigenen Neuwagenkunden räumt Mercedes Sonderrabatte ein. So müssen Käufer eines Plug-in-Hybriden die Grundgebühr des M-Tarifs im ersten Jahr nicht zahlen, Käufer eines E-Autos sparen sich die Jahresgebühr des L-Tarifs. Wer einen EQS kauf, lädt ein Jahr lang kostenlos bei Ionity.

„Mit den neuen Tarifen von Mercedes me Charge erhalten unsere Kunden einen komfortablen Zugang zu einer nachhaltigen Ladeinfrastruktur für elektrifizierte Fahrzeuge in Europa“, sagte Mercedes-Vertriebsvorständin Britta Seeger. (SP-X)

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