Mercedes bringt die neue Generation des elektrischen GLB auf den Markt. Der verfügt über 800 Volt und lädt entsprechend schnell. Das SUV wird es aber auch als Verbrenner geben.
Der Autobauer Mercedes legt den elektrischen GLB neu auf. Erstmals zieht die 800-Volt-Architektur aus CLA und GLC in das Kompakt-SUV ein. Damit einher gehen kürzere Ladezeiten und ein effizienteres Energiemanagement. Dank 320 kW Ladeleistung bringt ein Zehnminuten-Stopp am Schnelllader bis zu 260 Kilometer Reichweite. Trotzdem wird es für das SUV auch wieder Benziner geben.
Zum Start kommen zunächst die E-Modelle: der GLB 250+ mit 200 kW/272 PS starker E-Maschine und 631 Kilometern Reichweite, sowie der allradgetriebene 350 4matic. Dank zusätzlichem Frontmotor erhöht sich dessen Leistung auf 260 kW/353 PS. Beide nutzen den 85-kWh-Akku. Die Elektrovarianten kosten 59.048 Euro beziehungsweise 62.178 Euro.
Benziner folgt 2026
Anfang 2026 folgt der Benziner mit 1,5 Liter Hubraum, 48-Volt-Hybridtechnik und drei Leistungsstufen. Die Hecktriebler haben 100 kW/136 PS oder 120 kW/163 PS, das Allradmodell 140 kW/190 PS. In der Stadt beziehungsweise wenn weniger als 20 kW/27 PS Leistung benötigt werden, fährt der Benzin-GLB kurze Strecken rein elektrisch. Die Preise starten bei 54.000 Euro.
Bestimmten vorher Praktikabilität und Format das Bild, setzt die Neuauflage stärker auf Präsenz. Mit 4,73 Metern ist der Wagen fast zehn Zentimeter länger und hat einen um 6 Zentimeter gewachsenen Radstand. Auf Wunsch gibt es eine dritte Sitzreihe, die aus dem Fünf- einen Siebensitzer macht. Der Kofferraum schrumpft dann von 540 auf 480 Liter. Im Cockpit dominiert der MBUX-Superscreen, wie man ihn vom CLA und anderen aktuellen Modellen kennt. (SP-X)



