Mercedes CLA Shooting Brake: Die bessere Wahl

Mercedes CLA Shooting Brake: Die bessere Wahl
Der Mercedes CLA hat als Shooting Brake mehr Nutzwert. © Mercedes

Mercedes bietet den CLA nicht nur als Limousine, sondern auch als Kombi an. Der Shooting Brake bietet am Ende zugleich das bessere Gesamtpaket.

Mit dem neuen, schon seit einigen Wochen bestellbaren CLA (ab 56.800 Euro) will Mercedes für sich eine neue Ära im Bereich der Elektromobilität einleiten. Die viertürige Limousine, die es zu einem späteren Zeitpunkt auch als mild elektrifizierte Benziner geben wird, ist das erste Fahrzeug des Konzerns mit 800-Volt-Technik.

Das neue Modell steht auf der neuen MMA-Architektur (Mercedes Modular Architecture) und soll dank geringem cW-Wert und weiteren Effizienz-Maßnahmen je nach Motorisierung und Einsatzart auf Reichweiten von 700 bis fast 800 Kilometer kommen.

Auch Kombi im Angebot

Dies gilt in ähnlicher Art und Weise auch für die zweite Karosserievariante, den jetzt vorgestellten Shooting Brake, eine Art Kombi mit nach hinten deutlich abfallender Dachlinie. Diese, dem aktuellen, 2015 vorgestellten CLA Shooting Brake optisch nicht unähnliche Version bietet nicht nur eine im Vergleich zur Limousine sportlichere Optik, sondern mit 455 bis 1.209 Liter auch mehr Stauraum im Fond. Das sind zwar 30 bzw. 60 Liter weniger Volumen als der Vorgänger aufwies, dafür gibt es bei der E-Version vorne jeweils noch einen Frunk vorne mit weiteren rund 100 Litern Stauvolumen, ideal, um etwa Ladekabel und Kleinzeug unterzubringen.

Auch für den Shooting Brake können beide Elektromotoren geordert werden. Als 250+ mit Hinterradantrieb leistet der neue Mercedes 200 kW/272 PS und als 350 mit Allradantrieb stehen 260 kW/395 PS in den Papieren. Als Speicher dient jeweils ein Nickel-Mangan-Akku mit 85 kW nutzbarem Energieinhalt, der Reichweiten bis 761 km (250+) bzw. bis 730 km (350) bietet. Der CLS ermöglicht es seinen Besitzer zudem, bis zu 1.800 Kilogramm Anhängelast (gebremst) an den Haken zu nehmen, in dieser Klasse nicht alltäglich. Der Radstand beträgt wie bei der Limousine 2,79 Meter, satte 6,1 Zentimeter mehr als beim alten CLA, was entsprechend großzügige Platzverhältnisse vor allem im Fond ermöglicht.

Mildhybrid in drei Leistungsstufen

Etwas später wird eine Version mit einem 58-KW-Akku auf Lithium-Eisen-Phosphat-Bais nachgereicht, die den Einstiegspreis senken wird. Nochmals günstiger wird es mit den auch für den Shooting Brake vorgesehenen Mildhybrid-Benzinern, in den drei Leistungsvarianten mit 100 kW/136 PS, 120 kW/163 PS und 140 kW/190 PS plus jeweils 20 kW/27 PS aus dem 48-Volt-Mildhybrid-Bordsystem. Der Basispreis für den kleinsten Mildhyhrid beträgt 46.500 Euro bei der Limousine.

Preise für den 4,72 Meter langen Shooting Brake nennt Mercedes noch nicht, es dürfte jedoch im Vergleich zur Limousine einen „Lifestyle- und Praktikabilitäts-Aufschlag“ geben, den wir spekulativ bei 1.000 Euro ansetzen. Der Edel-Kombi würde dann als Elektroauto bei etwa 58.000 Euro und als Mildhybrid bei 47.500 Euro starten. (SP-X)

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