Als Krönung seiner Supersportwagen legt McLaren das Sondermodell 788HS auf. Die 200 limitierten Exemplare teilen sich Coupé und Spider.
Der Namenszusatz HS steht für „High Sport“ und wurde bei den Briten bislang nur sehr dosiert verwendet. Angetrieben wird das neue Spitzenmodell vom 4,0-Liter-V8-Biturbo in seiner bisher stärksten Ausführung mit 788 PS und 800 Nm Drehmoment. Das Trockengewicht liegt bei 1.265 Kilogramm. Den Sprint auf 100 km/h erledigt der Zweisitzer in 2,8 Sekunden, 200 km/h sind nach 7,0 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 330 km/h.
Zu den technischen Besonderheiten zählen geschmiedete Kolben, ein überarbeitetes Titan-Abgassystem mit vier Endrohren und eine eigene Motorlager-Kalibrierung. Hinzu kommt ein Aerodynamik-Paket aus Kohlefaser inklusive neuem Frontsplitter, einer Motorhaube mit integriertem Luftkanal, einem größeren aktiven Heckspoiler und einem von der Formel 1 inspirierter Diffusor. Erstmals in dieser Supercar-Reihe gibt es zudem Räder mit Zentralverschluss.
Innen setzt McLaren auf eine leichte Mittelkonsole aus Kohlefaser, spezielle HS-Details und eine Plakette. Optional ist eine Karosserie mit vollständig sichtbarer Kohlefaserstruktur erhältlich. Mit dem 788HS endet laut McLaren die Modelllinie, die 2017 mit dem 720S begann und später über 765LT und 750S weiterentwickelt wurde. Preise nennt der Hersteller nicht, sie dürften aber deutlich jenseits einer halben Million Euro liegen. (SP-X)



