Mazda CX-5: Neue Generation mit besserer Konnektivität

Marktstart 2026

Mazda CX-5: Neue Generation mit besserer Konnektivität
Mazda hat den CX-5 überarbeitet. 2026 kommt die dritte Generation. © Mazda

Kommendes Jahr ist es soweit: Dann schickt Mazda die dritte Generation des CX-5 an den Start. Das SUV wartet dann mit einer deutlich verbesserten Konnektivität auf.

Gut 13 Jahre ist es her, seit Mazda mit dem CX-5 nicht nur sein Portfolio um ein erstes SUV bereicherte, das Mittelklasse-Modell trat auch gleich in einer neuen Designsprache auf. Mazda nennt es Kodo. Und das kam beim Publikum derart gut an, dass die Nachfrage nach dem CX-5 alle Erwartungen übertraf. Über 4,7 Millionen Einheiten liefen bis heute von den Bändern am Heimatstandort Hiroshima. Davon fanden 850.000 CX-5 den Weg nach Europa.

Wenn Anfang 2026 die dritte Generation zu Preisen ab etwa 35.000 Euro zu den Händlern rollt, dürften diese sich wenig Sorgen um weiterhin gute Absatzzahlen machen. Denn der CX-5 kommt besser daher als je zuvor. Dabei setzten die Japaner nicht auf Radikalität beim Design, sondern, ganz im Gegenteil, entwickelten die typische Silhouette und die vertrauten Merkmale des CX-5 behutsam weiter. Ähnlich wie es Porsche seit Jahrzehnten beim 911er macht. Das Design soll „urbanen Look“ vermitteln, heißt es von Mazda – was auch immer darunter zu verstehen ist.

Deutlich an Länge zugelegt

In der Länge wuchs das Mittelklasse-SUV von 4,58 Meter auf 4,69 Meter, wobei die elf Zentimeter ausschließlich über den längeren Radstand (2,82 Meter) geholt wurden. Dieser kommt natürlich voll den hinteren Passagieren zugute. Eine erste Sitzprobe in einem Vorserienmodell bestätigte dies: Beinfreiheit fast wie in der Business Class. „Zudem lassen sich die hinteren Türen weiter öffnen, was den Ein- und Ausstieg sowie das Anbringen eines Kindersitzes erleichtert“, sagt Christian Schulze, Vizechef des Mazda R&D Centers in Oberursel.

Das Cockpit präsentiert sich aufgeräumt im neuen CX-5 von Mazda. Foto: Mazda

Auch über das Kofferraumvolumen dürften sich die Käufer des neuen CX-5 freuen, es stieg von 522 auf 583 Liter und übertrifft damit sogar die Kapazität des nächstgrößeren Modells, CX-60. Die Verbesserungen machen deutlich, welchen Stellenwert die Konstrukteure den Themen Praktikabilität, Vielseitigkeit und Familientauglichkeit beimessen.

Aufgeräumtes Cockpit

Ohne dabei jedoch den Qualitäts-Gedanken aus den Augen zu verlieren, zu merken, sobald man hinter dem Lenkrad Platz genommen hat. Einmal mehr bleibt Mazda seiner Purismus-Philosophie treu und gestaltet das Cockpit sehr aufgeräumt und klar strukturiert, aber dennoch nicht kühl. Angenehme Oberflächen und hochwertige Materialien schaffen eine wohlige Lounge-Atmosphäre. Die farblich horizontal getrennte Armaturentafel – im oberen, dunklen Teil sind geschickt die Luftaustritte versteckt – kann gut mit jenen der Premiumhersteller mithalten.

Dominiert wird das Ganze vom großen, zentralen Touchscreen, dessen größte Überraschung eine neue Software ist. Mazda hat sich entschlossen, das bislang doch recht nervige Konnektivitäts-Manko (Bedienung, Navi) zu beseitigen und setzt erstmals Google ein. So funktionieren jetzt nicht nur die Sprachsteuerung sowie die Routenführung (Echtzeitdaten) prima, sondern es sind auch Google Assist und Google Play an Bord.

Fahrwerk wurde verbessert

Fahrdynamisch setzte bereits der heutige CX-5 die Messlatte im Segment hoch. Doch reichte dies den Konstrukteuren nicht. Im Detail verbesserten sie Lenkung und Fahrwerk, die Federung wurde weicher, die Stabilisatoren dicker und die Dämpfer erhielten eine progressive Kennlinie. Im Ergebnis soll sich der neue CX-5 handlicher, kontrollierter und vorhersehbarer fahren. „Wir streben ein direktes, präzises Fahrgefühl an“, so Christian Schulze.

Das Heck des CX-5 von Mazda ist elegant. Foto: Mazda

Gründlich überarbeitet wurden zudem die Antriebe. Der Diesel flog aus dem Programm, ebenso der Zweiliter-Ottomotor. Letzteren ersetzt ein weiterentwickelter 2,5-Liter-Benziner, dem die Ingenieure eine bessere Leistungsentfaltung, eine weichere Laufkultur (Ausgleichswelle) und eine höhere Effizienz bescheinigen, mithin: mehr Fahrspaß bei weniger Verbrauch. Eine Plug-in-Hybrid-Variante ist für den neuen CX-5 nicht vorgesehen.

Wer diese bevorzugt, muss zum CX-60 greifen. Auch rein elektrisches Fahren ist mit dem CX-5 nicht möglich. Das Segment will Mazda jedoch zeitnah mit einem BEV-Crossover ergänzen. Zu hören ist außerdem, dass auf Basis des 2,5-Liter-Benziners ein Vollhybridsystem in Vorbereitung ist, ein Novum in der Geschichte der Marke. Es nennt sich SkyActiv Z. Markstart wird 2028 sein. (SP-X)

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